Mountainbike Berlin Bike
Beim Mountainbike zählt nicht der Rahmen, sondern die Federgabel – hier entscheidet sich, ob du auf Berlins Trails Kontrolle behältst oder Geld verschenkst.
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Berlin Bike Mountainbikes im Vergleich und Test
Die meisten Käufer vergleichen bei günstigen Mountainbikes zuerst die Ganganzahl — dabei schalten fast alle Berlin Bikes mit derselben 21-Gang-Schaltung von Shimano nahezu identisch. Den spürbaren Unterschied zwischen zwei Modellen machen Federgabel, Bremstyp und Rahmenmaterial. Genau dort trennen sich Räder, die auf dem Papier gleich aussehen.
Alle Modelle der Marke sind Hardtails: gefedert vorn, starr hinten. Das Einsatzgebiet liegt bei Alltag, Schotterwegen und leichten Waldpfaden — nicht bei Sprüngen oder steilen Trail-Abfahrten. Wer das vorher weiß, bewertet die Ausstattung deutlich realistischer.
Radgröße und Rahmenhöhe passend zur Körpergröße
Berlin Bikes gibt es in 24, 26 und 29 Zoll. 24 Zoll passt für Kinder und Jugendliche ab etwa 1,35 m, 26 Zoll deckt Körpergrößen von rund 1,55 bis 1,75 m ab, 29 Zoll richtet sich an Fahrer ab etwa 1,75 m. Die größeren Laufräder rollen leichter über Wurzeln und Kanten, brauchen aber mehr Kraft beim Beschleunigen.
Wichtiger als die Zollangabe ist die Rahmenhöhe, meist zwischen 42 und 48 cm. Ein zu großer Rahmen zwingt dich in eine gestreckte Haltung, bei der du im Stand nicht sicher absteigen kannst — ein Sicherheitsrisiko an jeder Ampel. Als Faustregel gilt: Schrittlänge in Zentimetern mal 0,57 ergibt die passende Rahmenhöhe fürs Mountainbike.
Scheibenbremse oder V-Brake und was Regen daraus macht
In dieser Preisklasse findest du mechanische Scheibenbremsen oder klassische V-Brakes an der Felge. Bei Trockenheit nehmen sich beide wenig. Bei Nässe verliert eine V-Brake spürbar Bremskraft, weil die nassen Gummiklötze erst Wasser von der Felge wischen müssen — der Bremsweg verlängert sich um mehrere Meter. Eine Scheibenbremse greift auch nass nach einer halben Radumdrehung.
Mechanische Scheibenbremsen werden per Zug betätigt und brauchen alle paar hundert Kilometer eine Nachjustierung, sonst schleift die Scheibe oder der Hebelweg wird lang. V-Brakes sind einfacher selbst zu warten, nutzen dafür die Felgenflanke ab — nach einigen tausend Kilometern ist ein Felgentausch fällig, den Scheibenbremsen nicht kennen.
Schaltung und Federgabel realistisch einordnen
21 Gänge bedeuten drei Kettenblätter vorn und sieben Ritzel hinten, meist mit Shimano-Tourney-Komponenten. Die Bandbreite reicht für Steigungen bis etwa 10 Prozent im Sitzen — für Berliner Umland, Brandenburger Schotter und Stadtbrücken vollkommen ausreichend. Achte darauf, dass der Umwerfer vorn per Drehgriff oder Hebel sauber definiert einrastet; hakelige Schaltvorgänge kosten am Berg Tempo und Nerven.
Die Federgabel hat bei diesen Modellen typischerweise 60 bis 80 mm Federweg mit Stahlfeder und ohne Lockout. Das schluckt Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster zuverlässig, wippt aber beim kräftigen Antritt im Stehen mit — ein Teil deiner Tretenergie verpufft in der Gabel. Für Waldwege ein Komfortgewinn, für sportliches Fahren auf Asphalt ein kleiner Nachteil, den du kennen musst.
Gewicht, Montage und der Weg auf die Straße
Modelle mit Stahlrahmen wiegen 16 bis 18 kg, Varianten mit Aluminiumrahmen liegen bei 14 bis 15 kg. Zwei bis drei Kilo klingen wenig, entscheiden aber darüber, ob du das Rad täglich problemlos die Kellertreppe hochträgst oder in die Bahn hebst. Stahl verzeiht dafür Stöße gutmütiger und rostet nur an beschädigten Lackstellen.
Die Räder kommen zu etwa 85 Prozent vormontiert an. Du richtest Lenker und Sattel aus, montierst Vorderrad und Pedale und stellst Bremsen sowie Schaltung ein — rechne mit 30 bis 60 Minuten und prüfe danach jede Schraubverbindung. Ein Bremsencheck vor der ersten Fahrt ist Pflicht, nicht Kür.
Ab Werk fehlen Beleuchtung und teilweise Reflektoren, weil Mountainbikes als Sportgeräte verkauft werden. Für den legalen Straßenverkehr rüstest du Front- und Rücklicht nach — batteriebetriebene StVZO-zugelassene Leuchten sind seit 2017 erlaubt und ab rund 20 Euro zu haben. Und beim Pedalmontieren merken: Das linke Pedal hat ein Linksgewinde und wird gegen den Uhrzeigersinn festgezogen — wer das ignoriert, zerstört das Gewinde in der Kurbel.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Welche Rahmengröße passt zu mir bei einem Mountainbike von Berlin Bike?
Die passende Rahmengröße hängt vor allem von Deiner Körpergröße und Schrittlänge ab. Für eine grobe Orientierung geben Hersteller oft Größen wie S, M, L oder Zollangaben an. Wenn Du zwischen zwei Größen liegst, ist die kleinere meist wendiger, die größere läuft ruhiger.
Worauf solltest Du bei der Ausstattung eines Mountainbikes von Berlin Bike achten?
Für den Einsatz im Gelände sind eine gute Federgabel, griffige Reifen und zuverlässige Scheibenbremsen besonders wichtig. Achte außerdem auf die Übersetzung: Viele Gänge helfen Dir an steilen Anstiegen und bei wechselndem Gelände. Für längere Touren kann auch das Gewicht eine Rolle spielen.
Was ist bei der Pflege eines Mountainbikes von Berlin Bike besonders wichtig?
Reinige Dein Bike nach Schlechtwetterfahrten, damit Kette, Antrieb und Lager nicht unnötig verschleißen. Die Kette solltest Du regelmäßig reinigen und neu schmieren, besonders nach Matsch und Regen. Prüfe außerdem Luftdruck, Bremsbeläge und Schrauben in festen Abständen.
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