AUDIOLAB Omnia
949,00 €
Inkl. gesetzlicher MwSt.
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Audiolab Omnia Musiksystem mit CD, Streaming und DAC
Die wichtigste Zahl an diesem Gerät steht selten im Prospekt: 9 Ampere. So viel Strom liefert die Endstufe der Omnia auch an schwierige Lautsprecherlasten – und genau das entscheidet, ob ein Bass kontrolliert klingt oder nur laut wird. Die nominellen 2x 50 Watt an 8 Ohm (2x 75 Watt an 4 Ohm) wirken auf dem Papier bescheiden. Zusammen mit dem 200-VA-Ringkerntransformator und 60.000 µF Pufferkapazität (4x 15.000 µF) stemmt die Class-AB-Endstufe aber Impulsspitzen, an denen manch nominell stärkerer Verstärker einknickt.
Zur Einordnung: Die Omnia ist kein Lautsprecher, sondern die komplette Zentrale deiner Anlage in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. Vollverstärker, CD-Player, Streamer, DAC, Phonostufe und Kopfhörerverstärker stecken in einem Gerät mit 440 x 156 x 327 mm und 9,1 kg. Du stellst nur noch ein Paar passive Lautsprecher daneben – fertig ist die Anlage.
CD und Vinyl laufen hier nicht als Beigabe mit
Bei vielen Streaming-Systemen wirkt das CD-Laufwerk wie ein Alibi. Hier nicht: Die Omnia nutzt das Transportsystem des Audiolab 6000CDT mit digitalem Puffer, das auch zerkratzte und beschädigte Discs noch ausliest. CD, CD-R und CD-RW laufen gleichermaßen. Wenn deine Sammlung Gebrauchsspuren hat, ist das der Unterschied zwischen Aussetzern und einem sauberen Durchlauf.
Für deinen Plattenspieler sitzt ein rauscharmer MM-Phono-Eingang mit präziser RIAA-Entzerrung an Bord. Du sparst dir also einen externen Phono-Vorverstärker samt Kabel und Netzteil. Wichtig zu wissen: Es ist ein reiner Moving-Magnet-Eingang – ein MC-System mit niedriger Ausgangsspannung brauchst du hier nicht anschließen, dafür fehlt die passende Verstärkungsstufe.
Streaming bis 24 Bit/192 kHz und was der SABRE-DAC daraus macht
Kabellos streamt die Omnia über DTS Play-Fi im WLAN (802.11 a/b/g/n/ac) mit bis zu 24 Bit/192 kHz – also echtes Hi-Res, nicht nur komprimierte Kost. Spotify, TIDAL, Qobuz, Amazon Music, Deezer, Napster, iHeartRadio, Pandora, KKBox, SiriusXM, Qmusic und Internetradio sind direkt eingebunden, gesteuert per App auf Android, iOS, Kindle Fire oder Windows-PC. Über die Speaker-Group-Funktion spielst du synchron in mehreren Räumen, und als Roon-Tested-Gerät fügt sich die Omnia in eine bestehende Roon-Umgebung ein. Für schnelle Zuspielung vom Handy gibt es Bluetooth 5.0 mit aptX und aptX LL – Letzteres hält die Verzögerung so kurz, dass Ton und Video beim Filmschauen zusammenbleiben.
Gewandelt wird alles vom ES9038Q2M, einem SABRE32-Referenz-DAC mit 32-Bit-HyperStream-II-Architektur. Dieser Chip sitzt sonst in dedizierten Wandlern, hier bekommst du ihn für jede Quelle mitgeliefert – vom USB-Anschluss deines Rechners bis zur CD. Über USB und Koax/Optisch arbeitet die Omnia außerdem als zertifizierter MQA-Full-Decoder in Hardware. Ein Detail zum Merken: Vom USB-Stick am USB-A-Anschluss spielt sie MP3, WMA, AAC und WAV ab – FLAC-Dateien schiebst du besser über Netzwerk oder den USB-B-Eingang vom PC zu.
Anschlüsse, mit denen deine Anlage später wachsen darf
Die Omnia muss nicht ewig alles allein machen. Drei Betriebsmodi – Integrated, Pre-Power und Pre only – bedeuten konkret: Du kannst später eine kräftigere Endstufe an den Vorverstärker-Ausgang hängen oder die Omnia als reine Vorstufe nutzen, ohne das Gerät zu ersetzen. Der 12-V-Trigger an Ein- und Ausgang schaltet angeschlossene Geräte automatisch mit ein und aus, und Firmware-Updates spielst du per USB ein.
An Eingängen findest du unter anderem:
- 3x Analog-Cinch plus 1x Phono (MM) und 1x Endstufeneingang – genug für Tapedeck, Tuner und Plattenspieler gleichzeitig, ohne umzustöpseln. Der separate Endstufeneingang macht die Omnia auch als reiner Kraftverstärker hinter einem anderen Vorverstärker nutzbar.
- 2x SPDIF Koax und 2x optisch – damit hängst du Fernseher, Spielkonsole oder einen älteren CD-Wechsler direkt an den SABRE-DAC und wertest deren Klang spürbar auf.
- 1x USB-B für den PC und 1x USB-A für Speichersticks – dein Rechner wird so zur Hi-Res-Quelle, ohne dass du einen separaten Wandler kaufen musst.
Für späte Stunden sitzt vorn ein dedizierter Kopfhörerverstärker mit Current-Feedback-Schaltung – kein abgezweigtes Signal vom Lautsprecherausgang, sondern eine eigene Stufe, die auch anspruchsvollere Kopfhörer sauber antreibt.
Für wen sich die Omnia wirklich lohnt
Die Omnia passt zu dir, wenn du CDs, Vinyl und Streaming gleichberechtigt hörst und keinen Turm aus fünf Geräten mit fünf Fernbedienungen willst. Sie passt weniger, wenn du ausschließlich streamst und nie eine Disc oder Platte auflegst – dann bezahlst du Laufwerk und Phonostufe mit, die du nicht nutzt. Rechne außerdem die passiven Lautsprecher in dein Budget ein, denn ohne sie bleibt die Omnia stumm.
Und dann ist da noch das Display: 4,3 Zoll, IPS-LCD mit 800×480 Pixeln – und echten VU-Metern in Echtzeit. Zwei zuckende Zeiger wie an einem Studiogerät der Siebziger, während im Hintergrund TIDAL in 24 Bit läuft. Genau dieser Anblick ist es, den dir Besucher als Erstes ansprechen werden.
Produktinformationen
Hier findest du alle wichtigen Details auf einen Blick – von den technischen Daten bis zu den besonderen Eigenschaften.
Physikalische Eigenschaften
Material
Aluminium
Oberfläche
gebürstet
Form
rechteckig
Gewicht (kg)
9.1 kg
Elektrische Eigenschaften
Leistung (W)
100 Watt
Handel & Logistik
Lieferzeit
01.07.2026
Allgemeine Produktangaben
_global_unique_id
6972650926013
Spezifische Eigenschaften
Marke
Betriebsart
Musik-Gesamtleistung
Wie schneidet AUDIOLAB Omnia im Test ab?
Im Test stehen Qualität, Handhabung und Preis-Leistung im Fokus – so zeigt sich schnell, ob das Produkt überzeugt.
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