E-Bikes ELEKGO
Beim E-Bike-Kauf zählt nicht die Motorleistung, sondern das Drehmoment am Berg – genau hier trennen sich die ELEKGO-Modelle voneinander.
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ELEKGO E-Bikes im Vergleich und was die Modelle trennt
Der Motor ist bei ELEKGO das unwichtigste Vergleichskriterium — alle Modelle fahren mit einem 250-Watt-Nabenmotor und regeln bei 25 km/h ab. Wer die Modelle über die Motorleistung vergleichen will, findet keine Unterschiede. Die tatsächlichen Kaufentscheidungen liegen woanders: bei der Radgröße, der realen Akkukapazität, dem Gewicht und der Frage, wie ehrlich die Reichweitenangabe auf dem Datenblatt ist.
ELEKGO positioniert sich im Einstiegssegment zwischen etwa 500 und 900 Euro. In dieser Preisklasse entscheidet nicht die Ausstattungsliste, sondern welche Kompromisse du im Alltag verkraftest — und die unterscheiden sich zwischen einem 14-Zoll-Klapprad und einem 20-Zoll-Modell mit fetten Reifen erheblich.
Radgröße und Klappmechanismus im Alltag
Die Spanne reicht bei ELEKGO von 14 bis 20 Zoll. Ein 14-Zoll-Klapprad wie das EG3 passt zusammengefaltet in einen Kofferraum oder unter den Schreibtisch — dafür spürst du jede Bordsteinkante direkt im Lenker, weil kleine Räder Unebenheiten kaum abrollen. Ab 20 Zoll wird das Fahrverhalten ruhiger, das Rad braucht gefaltet aber deutlich mehr Stellfläche.
Modelle mit Fat-Tire-Bereifung um 3 bis 4 Zoll Breite gleichen die fehlende Federung teilweise aus: Der niedrige Reifendruck von 1,0 bis 1,5 bar wirkt wie eine passive Dämpfung. Der Preis dafür ist ein höherer Rollwiderstand, der real 10 bis 15 Prozent Reichweite kostet. Auf glattem Asphalt zahlst du also für Komfort, den du dort gar nicht brauchst.
Akkukapazität nachrechnen statt Reichweite glauben
Herstellerangaben von 60 bis 100 km entstehen unter Idealbedingungen: leichter Fahrer, Ebene, niedrigste Unterstützungsstufe. Verlässlicher ist die Wattstundenzahl. Ein 36-Volt-Akku mit 10,4 Ah liefert rund 374 Wh — das bedeutet in der Praxis 35 bis 50 km bei gemischtem Terrain und mittlerer Unterstützung. Für eine tägliche Pendelstrecke von 15 km pro Richtung heißt das: Laden nach jedem zweiten Arbeitstag.
Achte darauf, ob der Akku entnehmbar ist. Bei fest verbautem Akku muss das komplette Rad an die Steckdose — im dritten Stock ohne Kellersteckdose wird das schnell zum Ausschlusskriterium. Ein entnehmbarer Akku lässt sich außerdem im Winter drinnen lagern, was die Lebensdauer der Zellen messbar verlängert: Unter 10 °C gelagerte Lithium-Zellen verlieren pro Saison spürbar Kapazität.
Rechne auch die Ladezeit ein. Die mitgelieferten Ladegeräte laden meist mit 2 Ampere, ein leerer 10-Ah-Akku braucht damit rund fünf bis sechs Stunden. Über Nacht kein Problem — in der Mittagspause reicht es nur für einen Teilstand.
Gewicht, Zuladung und Bremsen
Klapprad klingt nach leicht, ist es aber nicht: ELEKGO-Modelle wiegen je nach Ausführung 20 bis 27 kg. Wer das Rad regelmäßig in die Bahn hebt oder Treppen trägt, merkt den Unterschied zwischen 20 und 27 kg bei jedem Absatz. Das Faltmaß nützt wenig, wenn das gefaltete Paket zu schwer zum Tragen ist.
Genauso relevant ist die maximale Zuladung, die je nach Modell bei 100 bis 120 kg liegt. Fahrergewicht plus Rucksack plus Einkauf summiert sich schneller als gedacht — ein überladenes Rad bremst länger und der Motor läuft dauerhaft an der Leistungsgrenze, was den Akku schneller altern lässt.
Bei den Bremsen verbaut ELEKGO in dieser Preisklasse überwiegend mechanische Scheibenbremsen. Die funktionieren, verlangen aber mehr Handkraft als hydraulische Systeme und müssen häufiger nachgestellt werden. Prüfe nach den ersten 200 km den Zug — bei mechanischen Bremsen längt sich das Kabel anfangs deutlich.
Straßenzulassung und Gasgriff prüfen
Ein ELEKGO mit 250 Watt und Abregelung bei 25 km/h gilt rechtlich als Pedelec: kein Führerschein, keine Versicherungspflicht, Radwege erlaubt. Manche Modelle werden jedoch mit Gasgriff oder Anfahrhilfe über 6 km/h beworben — ein Gasgriff, der ohne Treten über 6 km/h beschleunigt, macht das Rad in Deutschland zulassungspflichtig. Fährst du damit unversichert, riskierst du bei einem Unfall die volle private Haftung.
Kontrolliere außerdem die Beleuchtung: Nach StVZO braucht das Rad fest verbaute, zugelassene Front- und Rücklichter mit K-Nummer. Bei Importmodellen fehlt diese Zulassung gelegentlich, obwohl Lampen montiert sind. Ein Blick auf das Prüfzeichen am Scheinwerfergehäuse dauert zehn Sekunden — und erspart dir ein Verwarnungsgeld bei der ersten Kontrolle im Dunkeln.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Sind ELEKGO E-Bikes in Deutschland legal auf der Straße?
Ja, wenn sie als Pedelec bis 25 km/h und mit 250-W-Motor zugelassen sind. Dann gelten sie rechtlich wie Fahrräder, ein Führerschein oder Versicherungskennzeichen ist normalerweise nicht nötig. Wichtig ist, dass der Motor nur beim Treten unterstützt.
Worauf solltest Du bei ELEKGO E-Bikes vor dem Kauf achten?
Prüfe vor allem Reichweite, Akkukapazität, Motorleistung und das zulässige Gesamtgewicht. Gerade bei günstigen Modellen unterscheiden sich diese Werte stark und beeinflussen, ob das Bike zu Deinem Alltag und Deinem Gewicht passt. Auch die Bremsen und die Art der Schaltung sind wichtig, wenn Du öfter bergauf oder mit Gepäck fährst.
Wie pflegst Du den Akku von einem ELEKGO E-Bike richtig?
Lade den Akku möglichst bei Zimmertemperatur und vermeide dauerhafte Vollentladung. Wenn Du das Bike länger nicht nutzt, lager den Akku idealerweise teilgeladen und trocken. So bleibt die Kapazität meist länger stabil und die Lebensdauer steigt.
Welche Ersatzteile und Zubehörteile passen zu ELEKGO E-Bikes?
Achte bei Reifen, Bremsbelägen, Ladegerät und Akku immer auf die genauen Modellangaben. Bei E-Bikes sind Anschluss, Spannung und Größe entscheidend, sonst passt das Teil nicht oder funktioniert nicht sicher. Am besten vergleichst Du die Modellnummer mit den technischen Daten des Herstellers oder Händlers.
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