Waschmaschinen mit 1320 U/Min
1320 U/Min klingt nach Standard, doch beim Restfeuchtewert trennt sich die Spreu vom Weizen – genau das entscheidet, wie oft dein Trockner laufen muss.
Weiter zu den ProduktenNeu im Angebot
In diesem Bereich findest du neue Produkte, die frisch in unser Sortiment aufgenommen wurden. Sie stehen dir ab sofort zur Verfügung.
Produkte
Finde mit wenigen Klicks genau die Produkte, die perfekt zu dir passen.
Filter
Preis
Bewertungen
Vertraute Marken
Qualität steht bei uns an erster Stelle. Deshalb findest du in unserem Shop ausschließlich Produkte und Zubehör von führenden Herstellern – für maximale Leistung und lange Lebensdauer.
Waschmaschinen mit 1320 U/Min im Vergleich und Test
1320 Umdrehungen pro Minute klingen nach einer krummen Kompromisszahl zwischen 1200 und 1400 — und genau das führt viele Käufer auf die falsche Fährte. Der Unterschied in der Restfeuchte zwischen 1320 und 1400 U/min liegt bei etwa einem bis zwei Prozentpunkten, also bei rund 50 bis 52 Prozent nach dem Schleudern. Das spürst du beim Aufhängen der Wäsche praktisch nicht.
Deutlich wichtiger als die nominelle Drehzahl ist, ob die Maschine sie bei voller Beladung überhaupt erreicht. Günstige Modelle drosseln beim Schleudern mit 8 kg nasser Wäsche automatisch herunter, wenn die Unwuchterkennung anschlägt. Achte deshalb im Datenblatt auf die Schleuderwirkungsklasse: Klasse B ist bei 1320 U/min der realistische Standard, Klasse C bedeutet spürbar nassere Wäsche trotz identischer Drehzahlangabe.
Restfeuchte entscheidet über deine Trocknerkosten
Wenn du einen Trockner nutzt, rechnet sich die Drehzahl in Geld um. Jeder Prozentpunkt weniger Restfeuchte spart dem Trockner Arbeit — bei 4 bis 5 Trocknergängen pro Woche summiert sich der Unterschied zwischen 53 und 50 Prozent Restfeuchte auf etwa 10 bis 15 Euro Stromkosten im Jahr. 1320 U/min liegen hier im brauchbaren Mittelfeld.
Trocknest du dagegen auf der Leine oder dem Ständer, verliert die Drehzahl an Bedeutung. Baumwolle hängt bei 52 Prozent Restfeuchte etwa zwei bis drei Stunden länger als bei 44 Prozent — in einer beheizten Wohnung im Winter kaum relevant, im feuchten Keller dagegen ein Schimmelrisiko für die Wäsche.
Fassungsvermögen und Bautiefe richtig einschätzen
Die meisten Maschinen in dieser Drehzahlklasse fassen 7 bis 9 kg. Als Faustregel: 7 kg reichen für einen Zwei-Personen-Haushalt, ab vier Personen lohnen sich 9 kg — eine komplette Bettwäsche-Garnitur mit Decke wiegt allein rund 4 kg trocken. Eine zu große Trommel ist übrigens kein Fehler: Moderne Mengenautomatik passt Wasser- und Stromverbrauch an die tatsächliche Beladung an.
Weniger beachtet wird die Bautiefe. Standardgeräte messen 55 bis 60 cm, schmale Frontlader kommen mit 46 bis 49 cm aus. In einem engen Badezimmer oder einer Nische entscheiden diese 10 cm darüber, ob die Tür noch aufgeht. Schmale Geräte fassen dafür meist nur 6 bis 7 kg und vibrieren beim Schleudern stärker, weil ihnen Masse als Gegengewicht fehlt.
Stromverbrauch über 10 Jahre gerechnet
Die Energieeffizienzklasse wird seit 2021 pro 100 Waschzyklen im Eco-Programm angegeben. Ein A-Gerät verbraucht rund 45 bis 50 kWh pro 100 Zyklen, ein C-Gerät 65 bis 70 kWh. Bei 200 Wäschen im Jahr und 35 Cent pro Kilowattstunde macht das über zehn Jahre einen Unterschied von 130 bis 170 Euro — oft mehr als der Aufpreis beim Kauf.
Das Eco-40-60-Programm dauert allerdings 3 bis 4 Stunden, weil es mit niedrigeren Temperaturen und langen Einweichphasen arbeitet. Wer regelmäßig Kurzprogramme mit 60 Grad nutzt, verbraucht real deutlich mehr als das Label verspricht. Der Wasserverbrauch liegt bei aktuellen Geräten zwischen 44 und 52 Litern pro Zyklus — der Unterschied ist bei deutschen Wasserpreisen mit unter 10 Euro im Jahr fast vernachlässigbar.
Motor, Lautstärke und was im Schadensfall zählt
Beim Schleudern mit 1320 U/min erreichen die Geräte 72 bis 76 Dezibel. Vier Dezibel klingen nach wenig, entsprechen aber ungefähr einer Verdopplung des empfundenen Lärms — steht die Maschine neben dem Wohnzimmer oder in einer hellhörigen Mietwohnung, lohnt der Blick auf diesen Wert mehr als auf die Drehzahl selbst. Geräte mit Inverter-Motor laufen ohne Kohlebürsten, sind leiser und bekommen von den Herstellern häufig 10 Jahre Motorgarantie.
Beim Wasserschutz gibt es drei Stufen: einfacher Schlauch, Sicherheitsschlauch mit mechanischem Ventil und AquaStop mit elektronischer Abschaltung plus Bodenwanne. Nur die Vollversion deckt auch Leckagen im Gerät selbst ab. Viele Hausratversicherungen fragen im Schadensfall gezielt danach — bei einem Wasserschaden im Mehrfamilienhaus geht es schnell um fünfstellige Summen.
Ein Detail, das im Alltag mehr nervt als jede Spezifikation: der Türanschlag. Fast alle Frontlader öffnen nach links, und bei den wenigsten lässt sich die Tür umbauen. Steht rechts neben dem Stellplatz eine Wand, belädst du die Maschine jahrelang um die offene Tür herum — prüfe das vor der Bestellung am Aufstellort nach.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Worauf solltest Du bei einer Waschmaschine mit 1.320 U/Min beim Schleudern achten?
Achte vor allem auf die Schleuderwirkungsklasse, denn sie zeigt, wie trocken die Wäsche die Maschine verlässt. Wichtig sind außerdem Schleuderlautstärke, Energieverbrauch und eine stabile Trommel, damit die Maschine bei hoher Drehzahl ruhig läuft. Wenn Du oft empfindliche Textilien wäschst, sollte es ein Programm mit reduzierter Schleuderdrehzahl geben.
Ist 1.320 U/Min für alle Textilien geeignet?
Nein, für sehr empfindliche Stoffe ist diese Drehzahl oft zu hoch. Viele Waschmaschinen bieten aber Programme für Wolle, Seide oder Feinwäsche, bei denen deutlich langsamer geschleudert wird oder das Schleudern ganz entfällt. Schau deshalb, ob die Maschine die Drehzahl flexibel anpassen kann.
Braucht eine Waschmaschine mit 1.320 U/Min eine besondere Aufstellung?
Eine saubere, waagerechte Aufstellung ist wichtig, weil hohe Schleuderdrehzahlen Vibrationen verstärken können. Der Boden sollte tragfähig sein und die Transportsicherung nach dem Aufstellen vollständig entfernt werden. Sonst kann die Maschine lauter werden oder im Betrieb wandern.
Welche Pflege ist bei einer Waschmaschine mit hoher Schleuderdrehzahl besonders sinnvoll?
Regelmäßige Pflege hilft, die Laufruhe zu erhalten. Reinige das Flusensieb, den Waschmittelschacht und die Türdichtung in festen Abständen und lass die Maschine gelegentlich bei hoher Temperatur leer laufen, damit sich Ablagerungen lösen. So bleibt die Schleuderleistung meist länger stabil.
Filter
Preis













