Fahrradreifen
Lies die ETRTO-Zahl von der Flanke deines alten Reifens ab (z. B. 37-622) und wähle danach Einsatz und Bauart: Drahtreifen sind günstig, Faltreifen leichter, Tubeless braucht die passende Felge.
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Die passende Reifengröße steht auf der Flanke des alten Reifens
Die ETRTO-Angabe, zum Beispiel 37-622, nennt zuerst die Reifenbreite und dann den Innendurchmesser in Millimetern, und nur diese Zahl passt eindeutig zur Felge. Zollangaben wie 28 x 1.40 beschreiben laut Schwalbe-Erklärung zur Größenbezeichnung nur den ungefähren Außendurchmesser: Unter „26 Zoll“ laufen Felgen mit 559, 571 und 590 mm Innendurchmesser, und 28 Zoll wie 29 Zoll sitzen beide auf 622 mm. Die französische Angabe 700 x 35C steht ebenfalls für 622 mm. Ein 23 mm schmaler „28-Zoll-Reifen“ misst außen knapp über 26 Zoll, ein 60 mm breiter fast 30 Zoll, so ungenau ist die Zollbezeichnung.
Übernimm deshalb zuerst die dreistellige Zahl hinter dem Bindestrich und lege erst dann die Breite fest. Die Laufradgrößen-Filter fassen die Durchmesser so zusammen: 28 Zoll und 29 Zoll (beide 622, bei 29 Zoll mit MTB-Breiten), 27,5 Zoll (584), 26 Zoll (559 beim MTB), dazu 24 Zoll und 20 Zoll für Kinder- und Falträder. Ein Beispiel für 20 Zoll ist 47-406.
Breiter oder schmaler als bisher nur innerhalb der Freiräume
Schwalbe rät, bei den vom Fahrradhersteller vorgesehenen Reifengrößen zu bleiben: Ein deutlich schmalerer Reifen verringert den Abstand zwischen Pedal und Boden, ein breiterer kann am Rahmen, am Schutzblech oder an Anbauteilen schleifen. Die angegebene Breite wird bei Maximaldruck an der breitesten Stelle gemessen, die Hersteller arbeiten mit ±3 mm Toleranz, und die tatsächliche Breite hängt von Maulweite der Felge, Luftdruck und Last ab. Ein frisch montierter Reifen dehnt sich außerdem noch etwas. Welche Reifenbreite auf welche Felgenmaulweite darf, steht in der Reifen-Felgen-Tabelle auf derselben Schwalbe-Seite; Hookless-Felgen dürfen nur mit Tubeless-Ready-Reifen (TLR, bei älteren Modellen TLE) kombiniert werden.
Breite kostet auf ebener Strecke weniger Tempo, als viele annehmen: Ein 60-mm-Reifen rollt bei 2 bar laut Schwalbe-Messung zum Rollwiderstand so leicht wie ein 37-mm-Reifen bei 4 bar, weil die kürzere, breitere Aufstandsfläche den Reifen runder lässt. Bei gleichmäßigem Tempo um 20 km/h ist der breitere Reifen im Vorteil, schmale Reifen punkten erst bei hohem Tempo durch weniger Luftwiderstand und beim Beschleunigen durch weniger rotierende Masse.
Der Einsatzbereich legt Profil, Breite und Pannenschutz fest
Auf sauberem Asphalt bringt ein Profil fast nichts, der Grip kommt aus der Reibung der Gummimischung; ein Slick haftet auf nasser, sauberer Straße laut Schwalbe-Erklärung zum Profil sogar besser, weil seine Kontaktfläche größer ist. Aquaplaning gibt es am Fahrrad nicht, die Aufstandsfläche ist zu klein und der Anpressdruck zu hoch. Im Gelände und auf verschmutzten Wegen dagegen muss sich das Profil mit dem Untergrund verzahnen, sonst lassen sich Antriebs-, Brems- und Lenkkräfte kaum übertragen.
Trekking und City: Pannenschutz und Reflexstreifen vor Gewicht
Trekking- und Cityreifen sind meist Drahtreifen mit Pannenschutzeinlage und reflektierender Seitenwand. Einzelreifen kosten hier meist zwischen 15 und 55 €, die Spanne hängt vor allem an Pannenschutzstufe und Mischung. Wer täglich pendelt, zahlt den Aufpreis für 3 bis 5 mm Einlage einmal und muss seltener am Straßenrand flicken; wer nur sonntags fährt, kommt mit der Basis-Einlage aus.
MTB: Mischung und Karkasse zählen mehr als die Einlage
Bei MTB-Reifen entscheiden Gummimischung, Karkassenstärke und Stollenhöhe. Weiche Mischungen greifen besser, rollen schwerer und verschleißen schneller; grobe Stollen mit großen Zwischenräumen wirken sich auf Asphalt ungünstig aus. Eine Laufleistung in Kilometern gibt Schwalbe für MTB-Reifen nicht an, weil der Fahrstil zu stark wirkt. Preislich liegen MTB-Reifen meist zwischen 25 und 80 €; passende Räder findest du unter Mountainbikes.
Rennrad: 23 mm waren gängig, 24 und 25 mm werden häufiger gewählt
Bei Rennradreifen war laut Schwalbe 23 mm Breite die gängige, Profis wählen immer häufiger 24 oder 25 mm, 18 und 20 mm kommen kaum noch vor; im Schwalbe-Sortiment gibt es Rennradreifen auch in 28 und 30 mm. Rechne meist mit 25 bis 85 € je Reifen; die Spanne reicht vom Trainingsreifen mit Einlage bis zum 127-EPI-Wettkampfreifen ohne Pannenschutz.
Gravel: Semislick für Schotter, grobes Profil für Wurzeln und Nässe
Gravelreifen reichen in der Breite von etwa 35 bis 57 mm auf 622er Felgen, wie der Schwalbe G-One Allround (35-622 bis 57-622) zeigt; weitere Modelle stehen auf der Schwalbe-Gravelseite. Semislicks mit Schuppenprofil rollen auf Asphalt und festem Schotter leicht, Modelle mit gepaarten Außenblöcken und großen Stollenabständen sind für felsige Wege, Wurzeln und Nässe gedacht. Viele Gravelreifen sind Tubeless Ready; Einzelreifen liegen meist zwischen 40 und 80 €. Passende Räder stehen unter Gravel Bikes.
E-Bike: E-25 für Pedelecs, E-50 mit ECE-R75 für schnelle E-Bikes
Für Pedelecs mit Unterstützung bis 25 km/h empfiehlt Schwalbe laut Schwalbe-Katalog 2022 ausschließlich Reifen mit der Kennzeichnung E-25 oder E-50. Für schnelle E-Bikes bis 50 km/h ist laut Schwalbe eine ausdrückliche Freigabe der Bereifung nötig; empfohlen werden Reifen mit der europaweit gültigen Zulassung nach ECE-R75, bei Schwalbe als E-50 gekennzeichnet. Continental beschreibt seine e50-Reifen im Fahrrad-Reifenwissen als für höhere Kräfte ausgelegt, mit stärkerem Pannenschutz und höherer Laufleistung. Die Kennzeichnung gilt je Größe, innerhalb einer Modellreihe kann sie wechseln, also die konkrete ETRTO-Größe prüfen. E-Bike-Reifen kosten meist 25 bis 75 €; die passenden Räder findest du unter E-Bikes.
Kinderrad: 12 bis 24 Zoll, günstig, aber mit Pannenschutz
Kinderradreifen in 12, 16, 20 und 24 Zoll sind meist Drahtreifen und liegen meist zwischen 15 und 40 €. Kleine Laufräder brauchen bei gleicher Last mehr Luftdruck als große; der zulässige Bereich steht auch hier auf der Flanke.
Die Bauart bestimmt Gewicht, Montage und Preis
| Reifentyp | Aufbau | Montage und Pflege | Preis je Reifen | Sinnvoll, wenn |
|---|---|---|---|---|
| Drahtreifen | Drahtring im Wulst hält den Reifen unter Druck auf der Felge; Standardbauart | Mit Schlauch, einfache Montage, lässt sich nicht falten | meist 15 bis 45 € | Alltag, Trekking, Kinderrad; Gewicht zweitrangig |
| Faltreifen | Aramidring statt Draht, dadurch leichter und faltbar | Mit Schlauch; nicht automatisch tubeless-tauglich | meist 35 bis 85 € | Sportlicher Einsatz, Ersatzreifen im Gepäck |
| Tubeless Ready (TLR) | Faltbar, speziell geformter Wulst, nahezu luftdichte Karkasse | Ohne Schlauch mit Tubeless-Felgenband und Dichtmilch; Milch alle paar Monate prüfen | meist 40 bis 85 € | MTB, Gravel, Rennrad mit niedrigem Druck; Felge muss passen |
| Schlauchreifen | Schlauch eingenäht, Reifen wird auf Spezialfelge geklebt | Aufwendig in Montage und Reparatur | wenige Angebote, Nische | Nur mit passender Schlauchreifenfelge, meist Rennsport |
Ein Faltreifen ist kein Tubeless-Reifen: Laut Schwalbe-Übersicht der Reifentypen dürfen nur Reifen mit TLR-Kennzeichnung ohne Schlauch gefahren werden, bei Draht- und normalen Faltreifen besteht sonst die Gefahr, dass der Reifen während der Fahrt abspringt. Die Bezeichnung TLE (Tubeless Easy) erfüllt dieselben Anforderungen, ist aber nicht mehr ETRTO-konform und wird von Schwalbe nicht mehr verwendet; im Angebot taucht sie bei älteren Modellen noch auf. Schlauchreifen produziert Schwalbe gar nicht mehr.
Tubeless lohnt sich, wenn du mit niedrigem Druck fahren willst und bereit bist, die Dichtmilch zu pflegen: Die Schwalbe-Tubeless-Anleitung nennt 60 bis 90 ml Dichtmilch je Reifen bei 23 bis 60 mm Breite und 90 bis 120 ml bei 62 bis 100 mm; Doc Blue wirkt etwa 2.000 km oder 2 bis 7 Monate, je nach Temperatur. Grobe Schnitte und Snakebites dichtet die Milch nicht, dann hilft nur ein Ersatzschlauch. Ungeeignet sind sehr schmale Felgen (13C), sehr günstige Felgen und Felgen mit Ösen im Tiefbett. Wer ein wartungsarmes Rad will, bleibt beim Schlauch.
Pannenschutz ist eine Einlage unter der Lauffläche, gestuft nach Dicke und Lagen
Schwalbe ordnet seinen Pannenschutz in sieben Stufen, von der reinen Karkasse (Stufe 1) über Einlagen mit 3 mm Dicke bis zur 5 mm dicken SmartGuard-Einlage (Stufe 7); die einzelnen Stufen erklärt die Schwalbe-Seite. Continental nennt sein System ProTection; Modelle mit der Kennzeichnung e50 bringen zusätzlichen Pannenschutz mit. Alle Marken mit Einlage findest du im Filter Pannenschutz.
Mehr Einlage bedeutet mehr Gewicht und mehr Verformung, also mehr Rollwiderstand. Leichte Sportreifen verzichten laut Schwalbe-Erklärung zum Reifenaufbau bewusst auf die Einlage, und 127-EPI-Karkassen kommen nur bei Wettkampfreifen zum Einsatz, weil sie anfälliger für Beschädigungen sind. Für Rennen und sportliche Fahrten ist eine 5-mm-Einlage deshalb meist die falsche Wahl.
Eine Einlage schützt die Lauffläche, nicht die Seitenwand. Seitenwände reißen laut Schwalbe oft früher, als die Lauffläche verschleißt, und die Ursache ist meist dauerhaft zu wenig Luft.
Luftdruck: Der zulässige Bereich steht auf der Flanke, geprüft wird monatlich
Einen allgemeingültigen Druck gibt es nicht. Entscheidend ist die Last aus Fahrer und Gepäck; schmale Reifen, hohe Gesamtlast und kleine Laufräder brauchen laut Schwalbe-Erklärung zum Luftdruck mehr Druck. Nie unter das Minimum und nie über das Maximum auf der Reifenflanke gehen; bei einem 47-406 Marathon Plus sind das zum Beispiel 3,5 bis 5 bar, bei einem 65-584 Johnny Watts 1,2 bis 2,6 bar. Auf glattem Asphalt senkt mehr Druck den Rollwiderstand, im Gelände rollt weniger Druck leichter, weil der Reifen Unebenheiten ausgleicht statt einzusinken.
Ein Verlust von etwa 1 bar pro Monat ist normal, bei hohem Druck geht es schneller. Prüfe deshalb mindestens einmal im Monat mit Manometer: Der Daumentest versagt ab etwa 2 bar, bei dicken Einlagen wie dem Marathon Plus ist er laut Schwalbe völlig unzureichend. Tubeless-Reifen vertragen etwas weniger Druck. Die Felge setzt eigene Grenzen: Auf Felgen ohne Haken (Westwood) nennt die Schwalbe-Montageanleitung maximal 5 bar, für Hookless-Felgen nennt Schwalbe eine eigene maximale Druckempfehlung für TLE-/TLR-Reifen.
Weiße Reflexstreifen genügen für die seitliche Kenntlichmachung nach StVZO
Nach § 67 Abs. 5 StVZO müssen die Längsseiten eines Fahrrads nach jeder Seite kenntlich gemacht sein, unter anderem durch ringförmig zusammenhängende, retroreflektierende weiße Streifen an Reifen oder Felgen. Alternativen sind vollständig weiß reflektierende Speichen oder Speichenhülsen sowie mindestens zwei um 180 Grad versetzte gelbe Speichenrückstrahler je Rad. Ein Reifen mit Reflexstreifen ersetzt also die Speichenreflektoren. Der Gesetzestext verlangt weiße Streifen; einen schwarzen Reflexstreifen wie am G-One Overland 365 weist Schwalbe selbst als nicht ECE-R88-konform aus, den silbernen Streifen des G-One Comp Plus dagegen als konform mit den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung.
Winterreifen: Spikes für Eis, Lamellenprofil für nasse Kälte
Spikes mit Wolframcarbid-Kern halten laut Schwalbe-Seite zu Winterreifen mehrere tausend Kilometer und müssen rund 40 km auf Asphalt ohne kräftiges Beschleunigen und abruptes Bremsen eingefahren werden. Die Spike-Zahl liegt bei bis zu 240 beim Marathon Winter Plus und bis zu 402 beim Ice Spiker Pro. Ganzjahresmodelle mit der Kennung 365 setzen auf Lamellenprofil und Four-Season-Mischung, die bei Kälte greift, aber auf Eis keinen Spike ersetzt. Sobald die Straßen schnee- und eisfrei sind, lässt sich der Druck erhöhen, das senkt das Abrollgeräusch der Spikes. Wer im Winter auf nassen, aber eisfreien Straßen pendelt, ist mit einem 365er leiser unterwegs; alle Modelle stehen im Filter Winterreifen.
Straßenreifen wechselst du, wenn die Einlage durchscheint, nicht wenn das Profil weg ist
Ein Fahrradreifen ist laut Schwalbe-Seite zum Verschleiß abgefahren, wenn Pannenschutzeinlage oder Karkassenfäden auf der Lauffläche sichtbar werden; ein abgefahrenes Profil erlaubt bei Straßenreifen meist den weiteren Betrieb, beim MTB nicht. Als Richtwert nennt Schwalbe 2.000 bis 5.000 km für Standardreifen; die Werte für Marathon und Rennradreifen stehen auf der Schwalbe-Seite. Hohe Temperaturen, große Last und rauer Asphalt verkürzen die Laufleistung. Continental setzt auf einen Verschleißindikator (TWI) als kleine Vertiefung im Profil; ist sie erreicht, wird gewechselt.
Am Verschleißbild liest du Fehler ab: Wenige große Risse oben an der Seitenwand sind Ermüdungsrisse durch zu wenig Druck, viele kleine Risse über die ganze Seitenwand sind Alterungsrisse, und stärkster Abrieb links und rechts neben der Mitte zeigt ebenfalls zu niedrigen Druck.
Beim Wechsel selbst gilt laut Schwalbe-Montageanleitung: Felgenband muss alle Speichenlöcher abdecken, Schlauch leicht aufpumpen, gegenüber dem Ventil mit der Montage beginnen und am Ventil enden, keine Metall-Reifenheber verwenden und immer nur ein kleines Stück hebeln. Vor dem vollen Aufpumpen den Reifen zentrieren, bis die Felgenkennlinie rundum parallel zur Felge läuft; bei strammen Kombinationen hilft Montagefluid, das nach etwa 10 Minuten verdunstet.
So holst du mehr aus dem Preisvergleich für Fahrradreifen
Über alle Typen hinweg kosten Einzelreifen meist zwischen 20 und 80 €, und derselbe Reifen kostet je nach Händler, Größe und Variante unterschiedlich viel. Vergleiche immer die konkrete ETRTO-Größe und Variante (Draht oder Falt, Reflex, Pannenschutzstufe, E-Kennzeichnung) statt bloß den Modellnamen. Brauchst du zwei Reifen, rechne den Satzpreis inklusive Versand. Der Preisalarm meldet dir, sobald dein Wunschpreis für ein Produkt erreicht ist; nach Marke filterst du unter Schwalbe, Continental und Maxxis, weitere Teile unter Fahrräder.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie erkenne ich die Laufrichtung eines Fahrradreifens?
Die meisten Reifen tragen auf der Seitenwand einen Pfeil mit der Aufschrift „ROTATION“, ältere Schwalbe-Modelle „DRIVE“. Manche MTB-Reifen haben stattdessen Pfeile für „FRONT“ und „REAR“, weil sie vorne und hinten gegenläufig montiert werden: Das Hinterrad überträgt den Antrieb, das Vorderrad Brems- und Lenkkräfte. Bei Straßenreifen ist die Laufrichtung laut Schwalbe vor allem Optik, im Gelände beeinflusst sie Traktion und Bremsverhalten.
Brauchen Vorder- und Hinterrad den gleichen Reifen?
Nein. Am Hinterrad zählt Antriebstraktion und Verschleiß, am Vorderrad Brems- und Kurvengrip. Beim MTB sind deshalb Vorderradspezialisten üblich, Schwalbe bezeichnet etwa den Racing Ray so, während hinten ein schneller rollendes Profil sitzt. Am Trekkingrad spricht nichts gegen zwei gleiche Reifen; der hintere verschleißt durch die höhere Last meist früher und kann einzeln ersetzt werden.
Sind Spikereifen am Fahrrad erlaubt?
Ja. Laut Schwalbe sind Spikes an Fahrrädern im Allgemeinen erlaubt, anders als bei Kraftfahrzeugen, für die sie in einigen Ländern verboten sind. Du solltest sie rund 40 km auf Asphalt einfahren und erst danach kräftig bremsen oder beschleunigen, damit die Spikes fest sitzen.
Wie lange kann ich einen Fahrradreifen lagern, bevor er altert?
Schwalbe gibt für seine Reifen 5 Jahre problemlose Lagerung an, bei kühler, trockener und dunkler Lagerung auch länger. Montierte Reifen sollten aufgepumpt bleiben oder das Rad hängend gelagert werden, sonst leidet die Seitenwand.
Warum reißt die Seitenwand, obwohl das Profil noch gut ist?
Meist wegen dauerhaft zu niedrigem Luftdruck. Der Reifen walkt dann bei jeder Umdrehung, und laut Schwalbe entstehen wenige große Ermüdungsrisse im oberen Seitenwandbereich; Walkspuren sieht man auch innen am Schlauch. Dagegen hilft kein Pannenschutz, sondern nur eine monatliche Druckkontrolle mit Manometer.
Kann ich in einen Tubeless-Ready-Reifen einen normalen Schlauch einlegen?
Ja. Continental bestätigt, dass Schläuche in Tubeless-Ready-Reifen verwendet werden können; dafür musst du vorher das Tubeless-Ventil aus der Felge entfernen. Das ist auch die Notlösung unterwegs, wenn ein Schnitt zu groß für die Dichtmilch ist.
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