MAGNAT Aurora 200 P
649,00 €
Inkl. gesetzlicher MwSt.
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Magnat Aurora 200 P – aktives Stereo-Set für TV und Musik
Das Wichtigste an diesem Set siehst du von außen nicht: den Verstärker. Er steckt bereits in einer der beiden Boxen. Die Aurora 200 P ist nämlich kein klassisches Lautsprecherpärchen, das auf einen Receiver wartet, sondern ein komplettes System aus einer aktiven und einer passiven Box. Die aktive Box enthält Endstufe und gesamte Elektronik, die passive wird einfach per Lautsprecherkabel angeschlossen. Einen separaten Verstärker kaufst du nicht, du brauchst ihn schlicht nicht.
Das Set ist baugleich mit der Heco Aurora 200 P – gleiche Technik, anderes Logo. Im Karton liegen zwei Lautsprecher in Schwarz: die aktive Box mit 5,8 kg und die passive mit 5,2 kg, beide 17 cm breit und 30,8 cm hoch. Damit passt das Pärchen auch dorthin, wo ein Turm aus Verstärker und Boxen keine Chance hätte.
Eine Steckdose reicht – so schließt du das Set an
Nur die aktive Box kommt ans Stromnetz. Von dort läuft ein Lautsprecherkabel zur passiven Box, fertig. In der Praxis heißt das: Du planst die Aufstellung so, dass die aktive Box in Steckdosennähe steht, und musst nur ein einziges Netzkabel verstecken. Wer schon einmal zwei Aktivboxen mit jeweils eigenem Netzteil verkabelt hat, weiß, wie viel entspannter das ist.
Ein Punkt zum Aufpassen: Das Verbindungskabel zwischen beiden Boxen bestimmt, wie weit du sie auseinanderstellen kannst. Miss vor dem Kauf kurz aus, wie breit deine Stereobasis werden soll – etwa links und rechts vom Fernseher – und plane die Kabelführung mit ein. Die beiden Gehäuse unterscheiden sich übrigens leicht in der Tiefe: 25,8 cm bei der aktiven, 24,5 cm bei der passiven Box, weil die Elektronik Platz braucht.
HDMI, Bluetooth 5.0 mit aptX und Analogeingänge
Die aktive Box bündelt alle Anschlüsse. Über HDMI verbindest du das Set direkt mit dem Fernseher und ersetzt damit den dünnen TV-Klang oder eine Soundbar – mit dem Unterschied, dass du echtes Stereo mit räumlicher Trennung bekommst statt einer einzelnen Schallquelle unter dem Bildschirm.
Fürs Streaming vom Handy oder Tablet ist Bluetooth 5.0 mit aptX an Bord. Der aptX-Codec überträgt Musik mit weniger Kompressionsverlusten als der Bluetooth-Standard – hörbar vor allem bei Höhen und feinen Details, sofern dein Zuspieler aptX unterstützt. Ältere Geräte ohne HDMI oder Bluetooth, etwa einen CD-Player, hängst du an die analogen Eingänge. Eine App-Steuerung gibt es nicht, das Set bleibt bewusst einfach.
Was 38 bis 40.000 Hz und die Weiche bei 3.400 Hz bedeuten
Jede Box arbeitet als 2-Wege-Bassreflex-System mit zwei Treibern. Der 125-mm-Tiefmitteltöner mit Kraftpapier-Membran sitzt in einem beschichteten Stahlkorb und übernimmt alles bis 3.400 Hz – also Bass, Stimmen und den Großteil der Instrumente. Darüber spielt die 28-mm-Fluctus-Hochtonkalotte aus Silk-Compound-Gewebe, gekühlt mit Ferrofluid und angetrieben von einem Ferrit-Doppelmagnetsystem. Die Ferrofluid-Kühlung führt Wärme von der Schwingspule ab, damit der Hochtöner auch bei längeren, lauteren Sessions stabil bleibt.
Der Frequenzbereich von 38 bis 40.000 Hz ist für Boxen dieser Größe eine Ansage. 38 Hz untere Grenze heißt: Kickdrums und Basslinien haben Fundament, ohne dass du zwingend einen Subwoofer daneben stellst – einen Subwoofer-Ausgang hat das Set ohnehin nicht. Die 40.000 Hz am oberen Ende liegen weit über der Hörgrenze und stehen für einen Hochtöner, der im hörbaren Bereich nicht an seiner Belastungsgrenze arbeitet. Die Frequenzweiche ist amplituden- und phasenoptimiert, damit der Übergang zwischen beiden Treibern bei 3.400 Hz nicht als Bruch im Klangbild auffällt – genau dort, wo das Ohr bei Stimmen und Obertönen besonders empfindlich ist.
35 Watt im Wohnzimmer – realistisch eingeordnet
Die Gesamtleistung von 35 Watt klingt auf dem Papier bescheiden, reicht im Nahfeld am Schreibtisch und in normal großen Wohnräumen aber für satte Zimmerlautstärke und deutlich mehr. Wer regelmäßig Partys in großen Räumen beschallen will, greift zu größerem Gerät – für Fernsehen, Serien und Musik im Alltag ist die Leistung passend dimensioniert, zumal keine Verstärkerleistung auf langen Kabelwegen oder an falsch angepassten Boxen verpufft: Elektronik und Chassis sind ab Werk aufeinander abgestimmt.
Beim Gehäuse hat Magnat mitgedacht, wo es im Alltag zählt. Front und Oberseite tragen Hochglanzlack, die Frontabdeckung aus Akustikstoff hält magnetisch – ohne sichtbare Löcher in der Schallwand, wenn du sie abnimmst. Gummi-Spikes entkoppeln die Boxen vom Untergrund, damit das Sideboard nicht mitbrummt. Das Bassreflexrohr ist beidseitig strömungsoptimiert und verschraubt, was Strömungsgeräusche bei tiefen Tönen reduziert.
Und dann ist da noch ein Detail, das den Anspruch des Sets gut zusammenfasst: Der Zierring um den Tiefmitteltöner ist sechsfach verschraubt. Klingt nach Kleinigkeit – zeigt aber, dass hier auch dort sauber gearbeitet wurde, wo die meisten nie hinschauen.
Produktinformationen
Hier findest du alle wichtigen Details auf einen Blick – von den technischen Daten bis zu den besonderen Eigenschaften.
Physikalische Eigenschaften
Material
Holz
Oberfläche
Hochglanz
Form
Standlautsprecher
Gewicht (kg)
5.8 kg
Elektrische Eigenschaften
Leistung (W)
35 Watt
Handel & Logistik
Lieferzeit
ab 08.06.2026
Verpackung
2 Lautsprecher
Allgemeine Produktangaben
_global_unique_id
4029678480040
Spezifische Eigenschaften
Marke
Anschlüsse
Besonderheiten
Betriebsart
Musik-Gesamtleistung
Funkübertragung
Wie schneidet MAGNAT Aurora 200 P im Test ab?
Im Test stehen Qualität, Handhabung und Preis-Leistung im Fokus – so zeigt sich schnell, ob das Produkt überzeugt.
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