Geschirrspüler BEKO
Beim Kauf zählt nicht die Optik, sondern der Trocknungstyp: Beko-Modelle mit AutoDry öffnen die Tür selbst und trocknen dein Plastik spürbar besser.
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BEKO Geschirrspüler im Vergleich und Test
Bei BEKO Geschirrspülern liegt der Preisunterschied zwischen Einstieg und Topmodell selten an der Reinigungsleistung — die Spülergebnisse sind über fast alle Baureihen hinweg auf ähnlichem Niveau. Was du wirklich bezahlst, sind drei Dinge: Lautstärke, Wasserverbrauch und Komfortfunktionen wie die automatische Dosierung. Genau da lohnt sich der Blick ins Datenblatt.
Ein Beispiel: Zwischen 48 dB und 42 dB liegen auf dem Papier nur sechs Dezibel. Weil die Skala logarithmisch ist, empfindest du das leisere Gerät aber ungefähr halb so laut. In einer offenen Wohnküche entscheidet dieser Wert, ob du abends beim Spülgang noch entspannt fernsiehst oder das Programm auf die Nacht verschiebst.
Lautstärke und Programmdauer hängen zusammen
Die leisen BEKO Modelle mit 42 bis 44 dB erreichen ihre Werte oft durch langsamere Pumpendrehzahlen und längere Programmlaufzeiten. Das Eco-Programm läuft bei vielen Geräten 3 bis 4 Stunden — dafür verbraucht es am wenigsten Strom und Wasser, weil das Wasser weniger stark aufgeheizt wird und länger einwirkt.
Wer regelmäßig schnelles Geschirr braucht, achtet auf ein Kurzprogramm: BEKO bietet bei vielen Modellen einen 30-Minuten-Gang für leicht verschmutztes Geschirr. Der zieht allerdings spürbar mehr Energie, weil das Wasser in kurzer Zeit auf Temperatur gebracht werden muss. Ein einzelner Schnellgang pro Woche fällt kaum ins Gewicht, täglicher Einsatz macht die gute Effizienzklasse rechnerisch zunichte.
60 cm oder 45 cm und wie viele Maßgedecke du wirklich brauchst
Ein 60-cm-Gerät von BEKO fasst je nach Modell 13 bis 15 Maßgedecke, ein 45-cm-Gerät kommt auf 10 bis 11. Ein Maßgedeck entspricht dem kompletten Geschirr einer Person für eine Mahlzeit inklusive Besteck. Für einen Zwei-Personen-Haushalt reicht die schmale Variante rechnerisch, in der Praxis kippt die Rechnung aber, sobald Töpfe, Pfannen und Backbleche dazukommen — die fressen schnell den Platz von drei Gedecken.
Beim Einbau unterscheidet BEKO zwischen vollintegriert und teilintegriert. Vollintegrierte Geräte verschwinden komplett hinter der Möbelfront, das Bedienfeld sitzt oben in der Türkante. Teilintegrierte zeigen eine sichtbare Blende mit Display — praktisch, weil du die Restlaufzeit ablesen kannst, ohne die Tür zu öffnen. Freistehende Modelle sind meist 20 bis 60 Euro günstiger und lassen sich beim Umzug einfach mitnehmen.
Wasserverbrauch, Effizienzklasse und der AquaIntense-Bereich
Sparsame BEKO Geschirrspüler kommen im Eco-Programm mit 9,5 Litern pro Spülgang aus, ältere oder einfachere Modelle brauchen 11 bis 12 Liter. Bei 250 Spülgängen im Jahr summiert sich die Differenz auf über 600 Liter — bei steigenden Wasserpreisen kein Randthema mehr. Die Energieeffizienzklasse reicht im BEKO Sortiment von E bis B; zwischen einem E- und einem B-Gerät liegen rund 25 bis 30 kWh Jahresverbrauch, also etwa 10 Euro Stromkosten pro Jahr bei aktuellen Preisen.
Einige Baureihen haben eine AquaIntense-Zone: ein Bereich im Unterkorb mit zusätzlichem Sprüharm und höherem Wasserdruck. Angebrannte Auflaufformen oder Töpfe mit eingetrockneten Resten stellst du gezielt dorthin und sparst dir das Vorspülen von Hand. Wer viel kocht, hat davon mehr als von jedem Zusatzprogramm.
AutoDosing, dritte Ebene und Schutz vor Wasserschäden
Das AutoDose-System der höherwertigen BEKO Modelle dosiert Flüssigreiniger und Klarspüler automatisch aus einem Vorratsbehälter — eine Füllung reicht für bis zu einen Monat. Der Vorteil ist nicht nur Bequemlichkeit: Die Maschine passt die Menge an Beladung und Verschmutzung an, was Überdosierung verhindert und Reinigerkosten um bis zu 20 Prozent senkt.
Eine dritte Besteckschublade ganz oben ersetzt den klassischen Besteckkorb und schafft im Unterkorb Platz für zwei bis drei zusätzliche große Teile. Prüfe vorher die Höhe deiner Gläser im Oberkorb — die Schublade nimmt oben etwa 5 cm Raum weg, hohe Weingläser passen dann nur noch bei absenkbarem Oberkorb.
Beim Wasseranschluss trennt sich das Sortiment in Geräte mit einfachem Überlaufschutz und Modelle mit vollwertigem AquaStop im Zulaufschlauch. Nur Letzterer stoppt das Wasser direkt am Hahn, wenn der Schlauch platzt. Viele Hausratversicherungen fragen im Schadensfall genau danach — und ein Wasserschaden in einer Mietwohnung kostet schnell vierstellig. Ein Detail zum Schluss: BEKO gibt bei etlichen Modellen die Trocknungsleistung über eine automatische Türöffnung am Programmende an, die Restfeuchte entweichen lässt — plane dafür 10 cm freien Raum vor der Maschine ein, sonst blockiert die Arbeitsplatte die aufschwingende Tür.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie reinigst und pflegst Du einen BEKO Geschirrspüler richtig?
Reinige regelmäßig Siebe, Sprüharme und Türdichtungen, damit Wasser gut zirkuliert und nichts verstopft. Lass gelegentlich ein heißes Pflegeprogramm oder einen Maschinenreiniger laufen und prüfe den Salz- und Klarspülerstand. So bleibt die Reinigungsleistung stabil und unangenehme Gerüche werden seltener.
Welche Anschlüsse brauchst Du für einen BEKO Geschirrspüler?
Du brauchst in der Regel einen Kaltwasseranschluss, einen Ablaufschlauch und einen Stromanschluss mit passender Absicherung. Bei Einbaugeräten musst Du außerdem auf die Nischenmaße und die Möbelfront achten, damit alles sauber passt. Prüfe vor dem Kauf immer die Daten zum Wasserzulauf und zu den Gerätemaßen.
Woran erkennst Du, ob ein BEKO Geschirrspüler zu Deinem Haushalt passt?
Entscheidend sind Maßgedecke, Bauart und Breite: Kompaktgeräte eignen sich eher für kleine Haushalte, 60-cm-Modelle für mehr Geschirr. Achte zusätzlich auf den Wasser- und Stromverbrauch pro Zyklus, wenn Du laufende Kosten im Blick behalten willst. So vermeidest Du ein Gerät, das zu klein oder unnötig groß ist.
Was solltest Du bei der Entsorgung eines alten BEKO Geschirrspülers beachten?
Ein Geschirrspüler gehört nicht in den Hausmüll, sondern zur Wertstoff- oder Elektroschrottannahme. Viele Händler nehmen Altgeräte bei Lieferung des Neugeräts zurück oder nennen Dir eine Rückgabestelle. Vorher solltest Du das Gerät vom Strom und Wasser trennen und restliches Wasser ablaufen lassen.
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