Fensterputzroboter FLYSTAR
Beim FLYSTAR entscheidet nicht die Saugkraft, sondern die Absturzsicherung über deine Fensterhöhe – prüf sie, bevor du das falsche Modell kaufst.
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Fensterputzroboter von FLYSTAR im Vergleich und Test
Die wichtigste Zahl bei einem Fensterputzroboter steht selten im Datenblatt ganz oben: der Randabstand. Je nach Bauform bleibt am Fensterrahmen ein Streifen von 5 bis 15 mm ungeputzt — quadratische FLYSTAR-Modelle kommen deutlich näher an Kanten und Ecken als runde Geräte mit rotierenden Pads. Wer Sprossenfenster oder viele kleine Scheiben hat, merkt diesen Unterschied bei jedem einzelnen Durchgang.
Der zweite unterschätzte Punkt: Ein Fensterputzroboter hängt nicht per Magnet an der Scheibe, sondern per Unterdruck. Fällt der Strom aus, hält ihn nur der interne Notfallakku oben — bei den FLYSTAR-Geräten typischerweise 20 bis 30 Minuten. Diese Zeit brauchst du, um den Roboter sicher abzunehmen, bevor der Unterdruck nachlässt. Ein Modell ohne diese Pufferung gehört an keine Scheibe im Obergeschoss.
Saugkraft und was die Pascal-Angabe wirklich bedeutet
FLYSTAR gibt die Haftung in Pascal an, gängig sind Werte zwischen 2.800 und 5.600 Pa. Der Wert entscheidet nicht darüber, wie sauber das Fenster wird, sondern wie sicher der Roboter auf unebenen Flächen hält — etwa auf strukturiertem Glas, Fliesen oder Mosaikwänden. Für glatte Standardfenster reichen 2.800 Pa, ab etwa 3.800 Pa arbeitet das Gerät auch auf leicht rauen Oberflächen zuverlässig.
Höhere Saugkraft bedeutet gleichzeitig mehr Lautstärke. Die meisten Modelle liegen bei 65 bis 70 dB — vergleichbar mit einem Staubsauger. Wer den Roboter laufen lässt, während er im selben Raum arbeitet, greift besser zum Gerät mit einstellbaren Saugstufen und nimmt für glatte Fenster die leisere Stufe.
Sprühfunktion gegen manuelles Vornässen
Ältere und günstigere Geräte arbeiten trocken: Du sprühst Reinigungsmittel selbst auf die Scheibe oder auf das Mikrofasertuch. Neuere FLYSTAR-Modelle haben eine integrierte Ultraschall-Sprühdüse, die den Reiniger als feinen Nebel direkt vor das Wischtuch setzt. Das spart nicht nur den Arbeitsschritt — der gleichmäßige Sprühfilm verhindert auch Schlieren, die beim manuellen Einsprühen durch ungleichmäßig verteilte Flüssigkeit entstehen.
Achte beim Vergleich auf die Tankgröße: 60 bis 80 ml reichen für etwa 20 bis 30 Quadratmeter Glasfläche. Bei einem Wintergarten oder großen Balkontüren musst du bei kleineren Tanks zwischendurch nachfüllen, was den Zeitvorteil wieder auffrisst.
Navigation, Kabellänge und die Frage nach rahmenlosen Scheiben
Die Wegplanung unterscheidet sich spürbar. Geräte mit systematischer Bahnnavigation (meist Z- oder N-Muster) putzen einen Quadratmeter in rund zwei bis drei Minuten und fahren keine Stelle doppelt ab. Modelle mit einfacher Zufallsnavigation brauchen für dieselbe Fläche bis zu doppelt so lange und lassen bei knapper Akkulaufzeit eher Lücken.
Entscheidend für rahmenlose Fenster, Duschkabinen oder Glasgeländer: Der Roboter braucht eine Kantenerkennung, die ohne physischen Rahmen funktioniert. Nicht jedes FLYSTAR-Modell kann das — die Produktbeschreibung nennt es explizit als „geeignet für rahmenlose Scheiben“. Fehlt dieser Hinweis, stoppt das Gerät nur an fühlbaren Rahmen und würde über eine rahmenlose Kante hinausfahren.
Das Netzkabel misst je nach Modell 4 bis 5 Meter, dazu kommt ein Sicherungsseil mit meist 4,5 Metern Tragkraftreserve bis 150 kg. Rechne vor dem Kauf nach: Steckdose, Kabelweg und höchster Punkt der Scheibe müssen zusammenpassen. Bei Fenstern im zweiten Stock ohne nahe Steckdose brauchst du ein Verlängerungskabel für den Außeneinsatz — das planen viele erst nach der ersten gescheiterten Putzaktion ein.
Bedienung per Fernbedienung oder App
Alle aktuellen FLYSTAR-Roboter kommen mit Fernbedienung, einige zusätzlich mit App-Steuerung per Bluetooth oder WLAN. Die Fernbedienung reicht im Alltag: Start, Stopp und manuelle Richtungssteuerung für hartnäckige Stellen. Die App-Anbindung lohnt sich, wenn du gezielt einzelne Bereiche nachputzen oder Reinigungsmodi feiner einstellen willst — etwa nur die untere Fensterhälfte, wo Kinderhände und Hundenasen die meisten Spuren hinterlassen.
Zum Lieferumfang gehören üblicherweise 12 bis 14 Mikrofaser-Pads. Klingt viel, ist es nicht: Pro Putzdurchgang und Scheibe brauchst du ein frisches Pad, sonst verteilst du Schmutz statt ihn aufzunehmen. Die Pads sind waschbar bei 40 Grad, verlieren aber nach etwa 30 bis 50 Wäschen an Faserdichte. Ein Blick auf den Preis der Ersatz-Pads gehört deshalb in jeden Vergleich — er macht über zwei Jahre gerechnet oft mehr aus als 20 Euro Preisunterschied beim Gerät selbst.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie sicher ist ein Fensterputzroboter FLYSTAR an rahmenlosen oder schrägen Glasflächen?
Bei rahmenlosen oder stark schrägen Flächen solltest Du vorsichtig sein, weil die Haftung je nach Modell und Oberfläche schwanken kann. Nutze immer die Sicherheitsleine und prüfe vor dem Start, ob der Roboter für die Glasart freigegeben ist. Für Duschkabinen oder sehr glatte Kanten gilt: erst die Herstellerangaben checken, dann testen.
Worauf solltest Du beim Kauf eines FLYSTAR Fensterputzroboters achten?
Achte vor allem auf die Akku-Absicherung bei Stromausfall, die Reinigungsleistung pro Minute und die Eignung für Deine Glasstärke. Wichtig sind außerdem Kabellänge, Sicherheitsseil und ob Ersatzpads leicht verfügbar sind. So vermeidest Du, dass das Gerät im Alltag unpraktisch wird.
Wie pflegst Du die Reinigungstücher und Sensoren eines Fensterputzroboters FLYSTAR richtig?
Die Mikrofaserpads solltest Du nach jeder Nutzung auswaschen oder gemäß Anleitung waschen, damit sie keine Schmutzreste verteilen. Sensoren und Haftflächen bleiben nur zuverlässig, wenn sie trocken, staubfrei und sauber sind. Vor dem Verstauen das Gerät komplett trocknen lassen, damit sich keine Gerüche oder Ablagerungen bilden.
Muss ein Fensterputzroboter FLYSTAR gewartet oder regelmäßig geprüft werden?
Ja, vor allem Verschleißteile wie Reinigungspads, Dichtungen und Sicherungsseil solltest Du regelmäßig kontrollieren. Prüfe auch das Netzteil und das Kabel auf Beschädigungen, bevor Du das Gerät an hoch gelegenen Fenstern nutzt. So erhöhst Du die Lebensdauer und senkst das Risiko eines Ausfalls.
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