Saugroboter DJI
Saugkraft und Akkulaufzeit vergleichst du zuerst, doch die wahre Trennlinie zwischen DJI-Modellen liegt in der Wischfunktion und der Absaugstation.
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DJI Saugroboter im Vergleich und Test
Dass ausgerechnet ein Drohnenhersteller Saugroboter baut, ist kein Marketing-Gag, sondern der eigentliche Kaufgrund. Die Hinderniserkennung der Romo-Serie stammt direkt aus DJIs Flugsystemen: zwei Weitwinkelkameras plus Festkörper-LiDAR, die über 100 Objekttypen unterscheiden — Ladekabel, Socken, Tierkot, Hausschuhe. Genau daran scheitern die meisten anderen Roboter im Alltag, nicht an der Saugkraft.
Warum das zählt: Ein Roboter, der ein Kabel überfährt, blockiert und bleibt stehen. Passiert das zweimal pro Woche, räumst du vor jeder Fahrt den Boden frei — und der Automatisierungsgewinn ist dahin. DJI umfährt Objekte ab wenigen Zentimetern Größe, ohne sie zu berühren, und protokolliert sie in der App mit Foto.
Romo A, S und P — wo die drei Modelle sich unterscheiden
Alle drei Romo-Varianten teilen sich dieselbe Saug- und Sensortechnik. Der Preisunterschied steckt fast komplett in der Basisstation und im Gehäuse. Das lohnt sich vor dem Kauf genau anzusehen, weil du die Station täglich nutzt, das Gehäusedesign aber nur ansiehst.
- Der Romo P ist das Topmodell mit transparentem Gehäuse und der voll ausgestatteten Station: Absaugung in den Staubbeutel, Moppwäsche mit heißem Wasser um 80 °C und Warmlufttrocknung. Heißes Wasser löst Fett aus den Wischpads — bei kaltem Wasser bleibt in Küchen nach zwei Wochen ein muffiger Geruch zurück.
- Der Romo S liegt in der Mitte: gleiche Reinigungsleistung, ebenfalls transparente Elemente, aber eine abgespeckte Stationsausstattung. Wer keinen offenen Küchen-Wohnbereich mit viel Fettbelastung hat, verliert hier im Alltag wenig.
- Der Romo A ist der Einstieg mit klassischem Gehäuse und einfacherer Station. Die Navigations- und Ausweichtechnik ist identisch — du sparst am Komfort der Selbstreinigung, nicht an der Fahrintelligenz.
25.000 Pa Saugkraft und was die Zahl wirklich bedeutet
DJI gibt bis zu 25.000 Pa an — gemessen direkt an der Düse, im Maximalmodus. Für Hartboden reicht ein Bruchteil davon, relevant wird die Reserve auf Teppich: Tiefsitzender Sand in einem Kurzflorteppich braucht ungefähr das Drei- bis Vierfache dessen, was Krümel auf Fliesen erfordern. Der Roboter erkennt Teppich selbstständig und schaltet hoch, statt dauerhaft im lauten Maximalmodus zu fahren.
Wichtiger als der Spitzenwert ist die Bürstenkonstruktion. Die Romo-Modelle setzen auf ein Anti-Tangle-Design, das Haare zur Absaugöffnung leitet, statt sie aufzuwickeln. Bei langen Haaren oder Hunden im Haushalt entscheidet das darüber, ob du die Bürste einmal im Monat oder zweimal pro Woche mit der Schere freischneidest.
Ecken bleiben die Schwachstelle jedes runden Roboters. DJI löst das mit ausfahrbarer Seitenbürste und ausschwenkendem Mopp, die an Kanten und in Ecken bis auf wenige Millimeter herankommen. Ohne diese Mechanik bleibt entlang der Fußleisten ein ungereinigter Streifen von zwei bis drei Zentimetern.
Wischen auf Hartboden ohne nasse Teppiche
Die rotierenden Wischpads arbeiten mit Anpressdruck, nicht nur mit Schleppwirkung — eingetrocknete Flecken brauchen genau das. Erkennt der Roboter Teppich, hebt er die Mopps an oder lässt sie an der Station zurück. Das Anheben allein reicht bei Hochflor über einem Zentimeter Florhöhe nicht immer; wer solche Teppiche hat, aktiviert in der App das automatische Abdocken der Pads vor der Teppichfahrt.
Die Station wäscht die Pads nach jedem Durchgang und trocknet sie mit warmer Luft. Ohne Trocknung entwickeln feuchte Pads innerhalb von 24 Stunden Bakteriengeruch, den du beim nächsten Wischen im ganzen Raum verteilst. Der Wasserverbrauch pro Komplettreinigung einer 80-m²-Wohnung liegt grob bei einem Liter — die Frischwassertanks der Station musst du also etwa wöchentlich nachfüllen.
Lautstärke, App-Steuerung und die Frage nach dem Staubbeutel
DJI nutzt Motorenwissen aus dem Drohnenbau für die Geräuschentwicklung: Im Standardmodus bleibt der Roboter deutlich unter der Schwelle, ab der Gespräche im selben Raum anstrengend werden. Laut wird nur die Absaugstation — der Entleerungsvorgang dauert rund 15 Sekunden und erreicht kurzzeitig Föhn-Niveau. In der App lässt sich das zeitlich planen, damit es nicht nachts passiert.
Der Staubbeutel in der Station fasst genug für mehrere Wochen Betrieb, in tierfreien Haushalten oft zwei bis drei Monate. Rechne die Beutel als Folgekosten ein: ein Wechselsatz pro Quartal ist realistisch. Die Kartenverwaltung in der DJI-App erlaubt No-Go-Zonen, Raum-Reihenfolgen und getrennte Saug- und Wischintensität pro Raum — der Flur bekommt täglich eine Runde, das Schlafzimmer zweimal pro Woche.
Ein Detail, das im Datenblatt untergeht: Die Kameras des Roboters funktionieren auch im Dunkeln, weil zusätzlich LiDAR misst. Ein reiner Kamera-Roboter fährt unter dem Bett oder abends blind — der Romo erkennt das vergessene Ladekabel dort trotzdem.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Welche Modelle von DJI eignen sich für Teppiche und Hartböden?
DJI bietet je nach Modell unterschiedliche Saugleistungen und Bürstentechnik. Für Hartböden reicht oft schon eine moderate Saugkraft, auf Teppichen ist eine höhere Leistung plus gute Teppicherkennung sinnvoll. Achte beim Vergleich auf die vom Hersteller angegebene Saugkraft, damit der Roboter zu Deinem Bodenmix passt.
Worauf solltest Du bei der Wartung eines DJI Saugroboters achten?
Regelmäßig solltest Du Bürsten, Filter und Sensoren reinigen, damit die Navigation und Saugleistung stabil bleiben. Bei Modellen mit Wischfunktion ist es wichtig, den Wassertank und das Wischtuch nach jedem Einsatz zu leeren bzw. zu trocknen. Verschleißteile wie Filter oder Seitenbürsten musst Du je nach Nutzung in bestimmten Abständen ersetzen.
Sind DJI Saugroboter mit Smart-Home-Systemen kompatibel?
Das hängt vom jeweiligen Modell ab, denn nicht jeder Saugroboter unterstützt dieselben Systeme. Prüfe vor dem Kauf, ob App-Steuerung, Sprachassistenten oder WLAN nur mit bestimmten Standards wie 2,4-GHz-Netzwerken funktionieren. So vermeidest Du Probleme bei der Einrichtung und Nutzung.
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