Luftreiniger Alpina
Bei Alpina Luftreinigern entscheidet nicht die Raumgröße, sondern die CADR-Rate über die echte Filterleistung – darauf solltest du beim Vergleich achten.
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Alpina Luftreiniger im Vergleich und was sie leisten
Die Quadratmeterangabe auf dem Karton ist die am häufigsten missverstandene Zahl bei Luftreinigern. Ein Gerät, das laut Hersteller für 30 m² geeignet ist, wälzt die Raumluft dort meist nur zweimal pro Stunde um. Bei Pollenallergie oder Zigarettenrauch brauchst du aber vier bis fünf Luftwechsel — und dann taugt derselbe Alpina Luftreiniger real nur noch für 12 bis 15 m². Wer für das Schlafzimmer kauft, rechnet also besser die Herstellerangabe halbiert.
Alpina positioniert sich klar im Einstiegssegment: Die Geräte kosten meist zwischen 30 und 80 Euro und decken kleine bis mittlere Räume ab. Das ist kein Nachteil, wenn du weißt, wofür du das Gerät einsetzt — es macht aber einige Vergleichskriterien wichtiger als bei teuren Marken, allen voran die Folgekosten für Filter.
Filterklasse und Folgekosten über die Lebensdauer
Entscheidend ist die Angabe zum HEPA-Filter. Ein echter HEPA-Filter der Klasse H13 hält 99,95 % aller Partikel ab 0,3 Mikrometer zurück — das schließt Pollen, Feinstaub und die meisten Bakterien ein. Steht auf der Verpackung nur „HEPA-Typ“ oder „EPA“, liegt die Abscheiderate teils bei 85 bis 95 %, was du bei Allergien deutlich merkst.
Rechne die Filterkosten vor dem Kauf durch: Ersatzfilter für Alpina-Geräte kosten etwa 10 bis 20 Euro und halten je nach Nutzung drei bis sechs Monate. Bei Dauerbetrieb kommen so 30 bis 60 Euro pro Jahr zusammen — nach zwei Jahren übersteigen die Filterkosten oft den Gerätepreis. Ein verstopfter Filter senkt zudem die Luftleistung um bis zu 50 %, spätestes Wechselsignal ist eine sichtbar graue Filteroberfläche.
Lautstärke entscheidet über den Nachtbetrieb
Ein Luftreiniger arbeitet nur, wenn er läuft — und im Schlafzimmer läuft er nur, wenn du ihn ertragen kannst. Auf niedrigster Stufe erreichen kompakte Alpina-Modelle rund 30 bis 40 dB, das entspricht Flüsterlautstärke bis leisem Regen. Auf höchster Stufe sind 55 bis 60 dB üblich, vergleichbar mit einem laufenden Gespräch im Raum.
Der Haken: Die niedrigste Stufe filtert oft nur ein Drittel des maximalen Luftdurchsatzes. Praktikabel ist die Kombination aus einem Timer und einer Stunde Volllast vor dem Schlafengehen — danach reicht die leise Stufe, um die Luftqualität zu halten. Prüfe deshalb, ob das Modell eine Timerfunktion mit 2-, 4- oder 8-Stunden-Intervallen mitbringt.
Ionisator zuschaltbar oder fest verbaut
Mehrere Alpina-Geräte kombinieren den Filter mit einem Ionisator, der Partikel elektrisch auflädt und so schneller aus der Luft holt. Dabei entsteht in geringen Mengen Ozon — für gesunde Erwachsene meist unkritisch, bei Asthma jedoch ein Reizfaktor für die Atemwege. Wichtig ist deshalb, ob sich der Ionisator separat abschalten lässt oder mit dem Gerät fest gekoppelt ist.
Manche Modelle bieten zusätzlich UV-Licht gegen Keime oder eine Aromafunktion für Duftöle. Beides ersetzt keinen guten Filter: UV-Lampen brauchen mehrere Sekunden Kontaktzeit, um Keime zuverlässig abzutöten — bei durchströmender Luft bleibt davon wenig übrig. Kaufe solche Extras als Zugabe, nicht als Kaufgrund.
Stromverbrauch und Platzbedarf im Dauerbetrieb
Kleine Alpina-Luftreiniger ziehen zwischen 5 und 30 Watt. Bei 8 Stunden täglichem Betrieb und 30 Watt landest du bei rund 25 bis 30 Euro Stromkosten im Jahr — beim 5-Watt-Gerät sind es unter 5 Euro. Der Unterschied klingt klein, summiert sich aber über die typische Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren auf mehr als 100 Euro.
Auch die Luftführung bestimmt den Stellplatz: Geräte mit seitlichem Einlass und Auslass nach oben brauchen ringsum etwa 30 cm Abstand zu Wand und Möbeln, sonst zirkuliert dieselbe Luft im Kreis. In der Zimmerecke hinter dem Sofa filtert selbst das beste Gerät nur einen Bruchteil des Raums. Die kompakten Abmessungen vieler Alpina-Modelle — oft unter 40 cm Höhe — machen die freie Platzierung immerhin einfacher als bei Standgeräten.
Ein letzter Punkt, den kaum jemand prüft: das Gewicht des Netzkabels an der Angabe vorbei — gemeint ist die Kabellänge. Bei vielen Kompaktgeräten misst sie nur 1,2 bis 1,5 Meter. Steht die nächste Steckdose hinter dem Bett, entscheidet dieses Detail darüber, ob das Gerät dort stehen kann, wo es tatsächlich gebraucht wird.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie oft solltest Du den Filter bei einem Alpina Luftreiniger wechseln?
Der Filterwechsel richtet sich vor allem nach Laufzeit, Raumluft und Modell. Viele Luftreiniger mit Vorfilter oder HEPA-Filter brauchen einen Wechsel etwa alle 6 bis 12 Monate, bei stark belasteter Luft auch früher. Wenn die Leistung nachlässt, Gerüche bleiben oder eine Wechselanzeige aufleuchtet, solltest Du den Filter prüfen.
Worauf solltest Du bei der Raumgröße eines Alpina Luftreinigers achten?
Wichtig ist, dass die angegebene Raumgröße zu Deinem Zimmer passt, sonst wird die Luft nicht schnell genug umgewälzt. Für Schlafzimmer oder kleine Wohnräume reichen oft kompaktere Geräte, für größere Räume brauchst Du mehr Luftdurchsatz. Achte beim Vergleich auf die m²-Angabe und nicht nur auf die Gerätemaße.
Was bringt ein HEPA-Filter bei einem Alpina Luftreiniger?
Ein HEPA-Filter ist sinnvoll, wenn Du Feinstaub, Pollen und andere kleine Partikel aus der Luft reduzieren willst. Er filtert sehr feine Schwebstoffe deutlich besser als einfache Staubfilter. Für Allergiker und Haushalte mit hoher Staubbelastung ist das meist die wichtigste Ausstattung.
Wie entsorgst Du einen alten Filter vom Alpina Luftreiniger richtig?
Der gebrauchte Filter gehört in der Regel in den Restmüll, wenn der Hersteller nichts anderes vorgibt. Bei stark verschmutzten Filtern solltest Du ihn vor dem Wechsel vorsichtig in einen Beutel packen, damit kein Staub aufwirbelt. Elektrische Geräte selbst gehören am Ende ihrer Lebensdauer zum Elektroschrott, nicht in den Hausmüll.
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