Kühlschränke AMICA
Beim Kauf zählt nicht die Literzahl, sondern das Nutzvolumen bei geöffneten Türen – hier vergleichst du AMICA-Kühlschränke genau danach.
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Amica Kühlschränke im Vergleich und Test
Der Kaufpreis ist bei Amica die kleinere Rechnung. Ein Modell mit Energieklasse E verbraucht rund 200 bis 230 kWh im Jahr — bei 35 Cent pro Kilowattstunde sind das etwa 70 bis 80 Euro jährlich. Über zehn Jahre Laufzeit zahlst du damit den Gerätepreis eines günstigen Amica-Standgeräts ein zweites Mal, nur eben an den Stromversorger. Ein vergleichbares Modell in Klasse C oder D liegt bei 110 bis 150 kWh, kostet in der Anschaffung meist 80 bis 150 Euro mehr und holt diese Differenz nach vier bis fünf Jahren wieder herein.
Amica deckt vom 45-Liter-Minikühlschrank bis zur 180 cm hohen Kühl-Gefrierkombination fast alles ab — und genau deshalb lohnt der Blick auf die Details, die zwischen den Modellreihen stark auseinanderliegen.
Nischenmaß und Türtechnik bei Einbaugeräten
Amica-Einbaukühlschränke gibt es für Nischenhöhen von 88, 102, 122 und 178 cm. Diese Zahl steht nicht zur Diskussion: Ein 122er-Gerät passt nicht in eine 118er-Nische, und zwei Zentimeter Luft nach oben verhindern, dass die Möbelfront bündig sitzt. Miss also die Nische vom Boden bis zur Unterkante des darüberliegenden Schranks — nicht die alte Gerätehöhe.
Zweiter Punkt: die Türmontage. Amica setzt bei den meisten Einbaumodellen auf Schlepptürtechnik, bei der die Möbelfront über Schienen mit der Gerätetür verbunden ist. Festtürgeräte, bei denen die Front direkt verschraubt wird, schließen straffer und tragen schwerere Fronten ab etwa 10 kg zuverlässiger. Wer eine massive Holzfront montieren will, prüft das vor dem Kauf im Datenblatt.
Retro-Optik und was das Datenblatt dazu verrät
Die Retro-Serie ist der bekannteste Teil des Amica-Sortiments — geschwungene Front, Chromgriff, Farben von Beige bis Rot. Zwei Dinge gehen dabei gern unter: Die Retro-Modelle liegen häufig bei 40 bis 42 dB Betriebsgeräusch, während schlichte Standgeräte derselben Marke 37 bis 39 dB erreichen. In einer offenen Wohnküche ist der Unterschied hörbar, denn die dB-Skala ist logarithmisch — 3 dB mehr bedeuten grob die doppelte Schallenergie.
Außerdem kostet die Form Innenraum. Ein Retro-Gerät mit 55 cm Breite bringt oft nur 200 bis 230 Liter Nutzinhalt unter, wo eine gerade gebaute Kombi gleicher Stellfläche 250 Liter schafft. Für einen Zwei-Personen-Haushalt reicht beides; ab vier Personen rechnest du besser mit 50 bis 60 Litern Kühlvolumen pro Kopf.
Abtauen: der Unterschied zwischen NoFrost und fünf Millimetern Eis
Bei den Gefrierteilen trennt sich das Sortiment in drei Techniken. Manuell abtauende Fächer vereisen je nach Nutzung alle drei bis sechs Monate — und schon eine 5 mm dicke Eisschicht treibt den Stromverbrauch des Gefrierteils um bis zu 30 Prozent nach oben. LowFrost-Modelle verlagern den Verdampfer in die Gehäusewand, wodurch sich Eis deutlich langsamer bildet und das Abtauen auf ein- bis zweimal pro Jahr schrumpft.
NoFrost beseitigt das Thema komplett: Ein Ventilator hält die Luft im Gefrierraum trocken, Eis entsteht gar nicht erst. Der Aufpreis liegt bei Amica meist zwischen 60 und 120 Euro, dazu kommen 5 bis 10 kWh Mehrverbrauch im Jahr durch den Lüfter. Wer sein Gerät hinter einer Küchenfront verbaut und zum Abtauen ausräumen müsste, spart sich mit NoFrost einen halben Samstag pro Jahr.
Sterne, Nutzinhalt und ein Detail am Türanschlag
Das Gefrierfach trägt eine Sterne-Kennzeichnung, die über die Lagerdauer entscheidet. Ein 4-Sterne-Fach friert bei −18 °C frische Ware ein und lagert sie monatelang. Fächer mit einem oder zwei Sternen (−6 bzw. −12 °C) halten Tiefkühlpizza nur wenige Tage bis Wochen frisch — bei kompakten Amica-Tischgeräten unter 90 cm Höhe ist genau das oft der Fall. Wer regelmäßig auf Vorrat einfriert, filtert direkt nach 4-Sterne-Modellen.
Achte außerdem auf den Unterschied zwischen Brutto- und Nutzinhalt: Die Werbeangabe nennt gern das Bruttovolumen, das je nach Bauart 10 bis 20 Liter über dem tatsächlich nutzbaren Raum liegt. Verbindlich ist die Nutzinhalt-Angabe auf dem EU-Energielabel.
Zum Schluss ein Punkt, der beim Aufstellen entscheidet: Fast alle Amica-Standgeräte haben einen wechselbaren Türanschlag. Bei den Retro-Modellen ist der Umbau wegen des außenliegenden Scharniers allerdings aufwendiger und bei einigen Farbvarianten gar nicht vorgesehen — steht der Kühlschrank rechts neben der Arbeitsplatte, prüfst du das besser vor der Bestellung als nach der Lieferung.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Woran erkennst Du bei AMICA-Kühlschränken die passende Energieeffizienzklasse?
Achte auf das EU-Energielabel, denn dort steht die aktuelle Effizienzklasse von A bis G. Für den Stromverbrauch ist außerdem der Jahresverbrauch in kWh wichtig, weil er den realen Verbrauch besser vergleichbar macht. Gerade bei Geräten, die dauerhaft laufen, kann das auf lange Sicht einen spürbaren Unterschied machen.
Welche Werte sind bei der Lautstärke von AMICA-Kühlschränken wichtig?
Die Lautstärke wird in Dezibel angegeben und liegt bei Kühlschränken oft im Bereich zwischen leise und alltagstauglich. Für offene Küchen oder kleine Wohnungen ist ein niedriger dB-Wert besonders sinnvoll, weil das Gerät dann im Betrieb weniger auffällt. Prüfe auch die Geräuschklasse auf dem Energielabel, wenn Dir Ruhe wichtig ist.
Wie solltest Du einen AMICA-Kühlschrank richtig reinigen und pflegen?
Reinige Dichtungen, Innenraum und Ablagen regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel und lauwarmem Wasser. Die Rückseite und Lüftungsschlitze solltest Du staubfrei halten, damit das Gerät effizient arbeiten kann. Vor dem Reinigen immer den Stecker ziehen, damit Du sicher arbeitest.
Was musst Du beim Aufstellen eines AMICA-Kühlschranks beachten?
Wichtig sind genug Abstand zu Wand und Möbeln sowie eine möglichst waagerechte Aufstellung. Nur so kann die Wärme gut abgeführt werden und die Tür sauber schließen. Für Einbaugeräte musst Du zusätzlich die Nischenmaße und die Einbausituation genau mit den Herstellerangaben abgleichen.
Wie entsorgst Du einen alten Kühlschrank ausgetauscht gegen ein AMICA-Gerät richtig?
Kühlschränke gehören nicht in den Hausmüll, weil sie Kältemittel und andere technische Bestandteile enthalten. Am besten gibst Du das Altgerät beim Händler, am Wertstoffhof oder über die kommunale Entsorgung ab. Viele Händler nehmen Altgeräte bei Lieferung eines neuen Geräts zurück, das solltest Du vor dem Kauf prüfen.
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