Trockner mit Wärmepumpentrockner
Achte beim Vergleich nicht nur auf den Preis, sondern aufs Kältemittel: R290 trocknet effizienter und günstiger als ältere R134a-Modelle.
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Die besten Wärmepumpentrockner im Vergleich
Der langsamste Trockner im Vergleich ist oft der beste. Ein Wärmepumpentrockner braucht für eine volle Ladung Baumwolle gerne 2,5 bis 3 Stunden — ein alter Kondenstrockner schafft das in 90 Minuten. Der Grund: Die Wärmepumpe trocknet bei rund 45 bis 60 °C statt bei über 100 °C. Genau das schont Fasern, Elastik und Gummibünde, und es senkt den Verbrauch auf einen Bruchteil.
Konkret heißt das: Pro Trockengang fallen je nach Modell 1,2 bis 2,2 kWh an. Ein Kondenstrockner ohne Wärmepumpe liegt bei 3,5 bis 4,5 kWh. Bei 160 Trockengängen im Jahr und 35 Cent pro kWh sparst du mit einem sparsamen Gerät über 100 Euro jährlich — der höhere Anschaffungspreis ist damit nach drei bis vier Jahren wieder drin.
Energieklasse und warum A+++ nicht gleich A+++ ist
Innerhalb der Klasse A+++ liegen die Jahresverbräuche zwischen etwa 150 und 195 kWh — das sind bis zu 15 Euro Unterschied pro Jahr bei identischem Label. Schau deshalb nicht nur auf die Klasse, sondern auf den kWh-Wert im Datenblatt. Er bezieht sich auf 160 Standardzyklen und macht Geräte direkt vergleichbar.
A++-Geräte kosten in der Anschaffung oft 100 bis 150 Euro weniger, verbrauchen aber rund 50 bis 60 kWh mehr pro Jahr. Wer nur ein- bis zweimal pro Woche trocknet, fährt mit A++ rechnerisch nicht schlechter — bei täglicher Nutzung kippt die Rechnung schnell zugunsten der teureren Klasse.
Füllmenge im Verhältnis zur Waschmaschine
Die Füllmenge des Trockners gehört eine Nummer über der deiner Waschmaschine: Nasse Wäsche braucht Platz, um in der Trommel zu fallen, sonst bleibt sie knittrig und feucht in der Mitte. Zu einer 7-kg-Waschmaschine passt ein 8-kg-Trockner, zu 8 kg Waschladung ein 9-kg-Gerät.
Für einen Zwei-Personen-Haushalt reichen 7 kg, eine vierköpfige Familie kommt mit 8 kg durch die Woche, ab fünf Personen oder viel Bettwäsche lohnen 9 kg. Achtung bei den Programmen: Die Maximalfüllmenge gilt nur für Baumwolle — bei Pflegeleicht oder Wolle halbiert sie sich meist, was im Handbuch oft nur klein vermerkt ist.
Kondensationseffizienz und Lautstärke am Aufstellort
Ein Punkt, den fast niemand vor dem Kauf prüft: die Kondensationseffizienzklasse. Sie gibt an, wie viel Feuchtigkeit im Wassertank landet statt im Raum. Klasse A hält über 90 Prozent zurück, Klasse B nur noch 80 bis 90 Prozent — bei einer 8-kg-Ladung entweichen dann bis zu 700 ml Wasserdampf in den Raum. Steht das Gerät im Bad oder in einer Nische ohne Fenster, begünstigt das Schimmel an kalten Wänden.
Zur Lautstärke: Die meisten Modelle liegen zwischen 62 und 66 dB. Der Unterschied klingt klein, entspricht aber gefühlt fast einer Verdopplung, weil die Dezibelskala logarithmisch ist. Steht der Trockner in der offenen Küche oder neben dem Wohnzimmer, lohnt der Blick auf Geräte unter 63 dB — im Keller ist der Wert egal.
Selbstreinigender Kondensator und Feuchtesensoren
Die Wärmepumpe hat einen Wärmetauscher, der Flusen zieht wie ein Magnet. Setzt er sich zu, steigt der Verbrauch um 15 bis 30 Prozent und die Trockenzeit verlängert sich spürbar. Modelle mit selbstreinigendem Kondensator spülen die Flusen automatisch mit Kondenswasser aus — bei Geräten ohne diese Funktion musst du den Wärmetauscher alle paar Monate von Hand aussaugen oder abspülen, sonst frisst der Trockner seinen Effizienzvorteil selbst auf.
Präzise Feuchtesensoren beenden das Programm, sobald die Wäsche den gewählten Trockengrad erreicht — statt stur eine feste Zeit zu laufen. Günstige Geräte messen nur an einer Stelle der Trommel und übertrocknen dadurch häufiger, was Baumwolle einlaufen lässt. Mehrfachsensorik erkennst du im Datenblatt an Begriffen wie Sensortrocknung mit mehreren Messpunkten.
Zwei Details noch für den Alltag: Ein Knitterschutz, der die Trommel nach Programmende bis zu zwei Stunden intervallweise weiterdreht, erspart dir Bügeln, wenn du nicht sofort ausräumst. Und ein Kondenswasserablauf-Anschluss macht das Tankleeren überflüssig — der Schlauch führt direkt in den Siphon, was bei täglicher Nutzung schnell zur wichtigsten Komfortfunktion des ganzen Geräts wird.
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie sparsam sind Wärmepumpentrockner im Vergleich zu anderen Trocknern?
Wärmepumpentrockner gehören zu den sparsamsten Trocknern, weil sie die Wärme im Kreislauf nutzen und deutlich weniger Strom brauchen als viele Kondenstrockner. Dafür dauert ein Trockengang oft länger. Wenn Du häufig trocknest, macht sich der geringere Verbrauch meist schnell bemerkbar.
Welche Pflege braucht ein Wärmepumpentrockner im Alltag?
Du solltest Flusensieb und Türdichtung regelmäßig reinigen, damit die Luft gut zirkuliert und das Gerät effizient arbeitet. Zusätzlich muss bei vielen Modellen der Kondenswasserbehälter geleert werden, falls kein Direktablauf angeschlossen ist. Die Wärmetauscher- oder Filterbereiche sollten je nach Modell ebenfalls nach Herstellerangabe gepflegt werden.
Worauf solltest Du beim Aufstellort eines Wärmepumpentrockners achten?
Der Trockner braucht einen ebenen, tragfähigen Untergrund und etwas Platz für Luftzirkulation sowie zum Öffnen der Tür. Da das Gerät weniger Abluftwärme abgibt als ein Ablufttrockner, ist es flexibler in Wohnung oder Haus aufstellbar. Achte trotzdem auf einen trockenen Raum und genug Abstand zu Wänden, damit Kondensat und Wärme gut abgeführt werden.
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