Trockner Energieeffizienzklasse C
Trockner der Klasse C schlucken oft doppelt so viel Strom wie A-Modelle – bei täglicher Nutzung zahlst du diesen Preis jeden Monat auf deiner Rechnung.
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Trockner der Energieeffizienzklasse C im Vergleich
Der Buchstabe C täuscht. Seit Juli 2025 gilt für Trockner ein neu skaliertes EU-Label, und ein C auf der neuen Skala entspricht ungefähr dem, was auf dem alten Etikett noch als A++ glänzte. Wer ein C-Modell also reflexhaft als Mittelmaß abtut, vergleicht Äpfel mit alten Birnen — technisch stecken hier fast durchweg Wärmepumpentrockner mit rund 1,8 bis 2,2 kWh pro Trockengang drin.
Die Klasse C ist damit der Bereich, in dem Anschaffungspreis und Stromverbrauch am häufigsten in einem vernünftigen Verhältnis stehen. A-Geräte kosten oft 200 bis 300 Euro mehr, sparen aber nur einen überschaubaren Betrag pro Jahr — dazu gleich die Rechnung.
Was ein Trockengang wirklich kostet
Auf dem Label steht der Verbrauch pro 100 Zyklen im Eco-Programm. Bei C-Geräten liegen typische Werte um 190 bis 220 kWh. Bei 160 Trockengängen im Jahr und 38 Cent pro Kilowattstunde macht das rund 115 bis 135 Euro Stromkosten jährlich.
Ein Gerät der Klasse A kommt auf etwa 90 Euro im selben Szenario. Die Differenz von 25 bis 45 Euro pro Jahr bedeutet: Der Aufpreis fürs A-Modell amortisiert sich erst nach sechs bis zehn Jahren — und viele Trockner erreichen dieses Alter gar nicht. Rechne mit deiner eigenen Zyklenzahl, nicht mit der Labelannahme: Wer nur 80-mal im Jahr trocknet, halbiert die Ersparnis.
Wärmepumpe heißt langsamer, aber schonender
Wärmepumpentrockner arbeiten mit 45 bis 60 °C statt mit 100 °C wie alte Kondensgeräte. Das schont Fasern und Elastik messbar, verlängert aber die Laufzeit: Baumwolle schranktrocken bei voller 8-kg-Beladung dauert im Eco-Programm 2,5 bis 3,5 Stunden. Wer abends um 21 Uhr startet und die Wäsche vor dem Schlafen herausnehmen will, greift besser zum Kurzprogramm — das verbraucht allerdings 20 bis 30 Prozent mehr Strom.
Wichtig für die Lebensdauer ist der Kondensator. Modelle mit selbstreinigendem Kondensator spülen Flusen automatisch aus dem Wärmetauscher, bei den anderen musst du ihn alle zwei bis vier Wochen von Hand säubern. Verstopfte Wärmetauscher treiben den Verbrauch um 10 bis 20 Prozent nach oben, ohne dass du es am Gerät siehst — nur an der Stromrechnung.
Füllmenge realistisch wählen statt nach Waschmaschine
Ein häufiger Denkfehler: Trockner und Waschmaschine gleich groß kaufen. Nasse Wäsche braucht im Trockner mehr Volumen zum Fallen, sonst bleibt sie knittrig und feucht in der Mitte. Zur 8-kg-Waschmaschine passt deshalb eher ein 8- oder 9-kg-Trockner.
- 7 kg reichen für ein bis zwei Personen. Das entspricht etwa 35 T-Shirts pro Ladung, Bettwäsche für ein Doppelbett passt gerade so hinein, wird aber oft ungleichmäßig trocken.
- 8 bis 9 kg sind der Standard für Familien mit drei bis vier Personen. Der Mehrverbrauch pro Zyklus liegt nur bei 0,1 bis 0,3 kWh, dafür sparst du dir regelmäßig den zweiten Durchgang.
Die Sensortrocknung (oft „AutoDry“ oder Feuchtesensor genannt) misst die Restfeuchte und stoppt automatisch. Halbe Beladung spart damit real etwa 30 bis 40 Prozent Strom — nicht die Hälfte, weil Aufheizen und Trommelantrieb unabhängig von der Wäschemenge Energie ziehen.
Lautstärke, Aufstellort und die Sache mit dem Wasser
C-Trockner liegen meist bei 62 bis 65 dB. Das klingt nach wenig Unterschied, aber 3 dB entsprechen einer Verdopplung der Schallenergie — in der offenen Küche oder neben dem Kinderzimmer hörst du das über drei Stunden Laufzeit deutlich. Für Wohnungen ohne separaten Hauswirtschaftsraum lohnt der Blick auf Geräte unter 63 dB.
Achte auf die Kondensationseffizienzklasse, die auf dem Label klein neben der Energieklasse steht. Sie sagt aus, wie viel Feuchtigkeit im Wasserbehälter landet statt in der Raumluft: Klasse A hält über 90 Prozent zurück, Klasse B nur noch 80 bis 90 Prozent. In einem kleinen, schlecht belüfteten Raum bedeutet die Differenz pro Trockengang bis zu einem halben Liter Wasser an Wänden und Fenstern — Schimmelrisiko inklusive.
Ein Detail, das kaum ein Datenblatt hervorhebt: Fast alle Geräte lassen sich statt über den Wasserbehälter direkt über einen Ablaufschlauch ent
Häufig gestellte Fragen – Alles, was du wissen musst
In dieser Sektion findest du Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen. Wenn du zusätzliche Informationen benötigst, zögere nicht, uns zu kontaktieren.
Wie viel Strom verbraucht ein Trockner mit Energieeffizienzklasse C im Jahr?
Das hängt von Bauart, Trommelgröße und Programmdauer ab, aber Geräte der Klasse C liegen meist deutlich über effizienteren Klassen. Für den Vergleich hilft der Blick auf den offiziellen Jahresenergieverbrauch in kWh auf dem Energielabel. So kannst Du Modelle mit ähnlicher Kapazität besser einordnen.
Lohnt sich ein Trockner der Energieeffizienzklasse C trotz höherem Verbrauch?
Ja, wenn Anschaffungspreis, Trocknungsleistung und Deine Nutzung besser zu Deinem Bedarf passen als bei teureren Effizienzklassen. Besonders bei seltenem Einsatz kann ein günstigerer Kaufpreis den höheren Stromverbrauch teilweise ausgleichen. Wichtig ist, dass Du den Verbrauch mit der geplanten Nutzung und der Füllmenge abwägst.
Welche Trocknerarten gibt es in Energieeffizienzklasse C?
Vor allem Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner können in dieser Klasse auftreten, je nach Modell und Ausstattung. Die Technik beeinflusst den Verbrauch stark, deshalb solltest Du nicht nur auf die Klasse, sondern auch auf den Typ achten. So vermeidest Du, dass ein scheinbar ähnliches Gerät im Alltag deutlich mehr Strom braucht.
Worauf solltest Du beim Energielabel eines Trockners der Klasse C achten?
Neben der Effizienzklasse sind vor allem der Jahresenergieverbrauch, die Trommelkapazität und die Kondensationseffizienz wichtig. Diese Angaben zeigen Dir, wie teuer und alltagstauglich das Gerät wirklich ist. Prüfe außerdem, ob die Werte für Baumwolle oder das Standardprogramm angegeben sind, damit Du Modelle fair vergleichst.
Wie kannst Du die Betriebskosten eines Trockners der Klasse C senken?
Am meisten sparst Du, wenn Du das Gerät gut füllst, die Wäsche vorher möglichst hoch schleuderst und das passende Programm nutzt. Regelmäßiges Reinigen von Flusenfilter und Wärmetauscher verbessert ebenfalls die Effizienz. So sinkt der Stromverbrauch, ohne dass Du ein neues Gerät kaufen musst.
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